Auch der nach seiner Pause zurückgekehrte Milen Dimitrov, hier beim Jubel gegen Crailsheim, zählt zu den Spielern, die Coach Alen Velcic momentan viel Freude machen. Foto: Kienzler Foto: Schwarzwälder-Bote

Basketball: Panthers stehen vor dem ersten "Endspiel" im Kampf um Platz zwei / 30 Fans fahren mit

Von Michael Bundesmann

Nun biegt die Regionalliga in ihre entscheidende Phase ein. Die Wiha Panthers VS stehen vor den "Endspielen" um Platz zwei, der womöglich auch die Türe zur ProB-Liga öffnen kann. Am Samstag gastieren die Schwenninger (3./32) beim Zweiten SG Koblenz (34).

In den dann noch restlichen vier Saisonpartien haben es die Schwenninger dann unter anderem auch noch mit den beiden starken Karlsruher Teams zu tun. Den Druck reduzieren. Schwenningens Coach Alen Velic weiß einerseits, dass am Samstag in Koblenz schon eine erste Vorentscheidung im Kampf um Platz zwei fallen kann – andererseits will er seinen Jungs auch nicht zu viel Druck aufbürden. "Wir wollen in Koblenz Spaß an dem Spiel haben, das wir so lieben. Nur die Mannschaft, die mental freier und frischer aufspielen kann, wird in Koblenz Erfolg haben", betont Alen Velcic. Er glaubt fest an sein Team, nicht nur, weil die Panthers das Hinspiel in der vollbesetzten Deutenberghalle am 14. November mit 104:85 gegen Koblenz gewannen. Inzwischen haben sich die Koblenzer auf drei Positionen nochmals verstärkt – während der Ex-Schwenninger Sean Dunovic aussortiert wurde. Auch in Koblenz wird mit rund 1000 Zuschauern gerechnet. "Das ist schon eine Basketballstadt", weiß Alen Velcic. Rund 30 Fans werden die Panthers begleiten. Viel Freude am Team. Alen Velcic will in der Vorbereitung auf dieses wichtige Duell in den kommenden Tagen nichts im Vergleich zum normalen Ablauf verändern. Die Mannschaft macht ihm derzeit viel Freude. "Wir hatten einige Probleme in dieser Saison und dennoch haben sich die Jungs diese gute Ausgangsposition erarbeitet." Der Trainer freut sich auch, dass die lange pausierenden Spieler Milen Dimitrov und Sergej Tzvetkov nun zum richtigen Zeitpunkt wieder dabei sind – und Cameron Adams trotz seiner Versetzung auf die kleine Centerposition seit dem Rückrundenstart stark agiert.