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Freudenstadt Von Markenkollegen ins Abseits befördert

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Mit seinem Flügeltürer schnell unterwegs war Klaus Graf auch in der legendäre Nürburgring-Steilwandkurve Karussell. Foto: Gruhler Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Martin Gruhler

Relativ souverän in Führung liegend, bedeutete ein auf Grund einer Berührung entstandener Aufhängungsdefekt des Rowe-Mercedes-Duos Klaus Graf und Christian Hohenadel. das vorzeitige Aus beim siebten Lauf der Nürburgring-Langstreckenmeisterschaft.

Der Dornhaner führte mit dem 550-PS starken Flügeltürer-Mercedes das Rennen in Runde 22 mit rund 30 Sekunden Vorsprung souverän an, als er das Rennen an der Box aufgeben musste. Sein im saarländischen St. Ingbert stationierten Team mit vielen Ex-DTM-Technikern überzeugte bis zum Ausfall mit einer starken Leistung.

Bei den am Nürburgring gerne sich überschlagenden Wetterkapriolen wurde das Duo Graf/Hohenadel nach einem kontrolliert gefahrenen Qualifying auf Platz drei gezeitet. Auf der regennassen Eifel-Achterbahn übernahm Hohenadel nach dem Start in der ersten Kurve die Führung. Die Rowe-Mannschaft hatte auf richtige Regenreifen gesetzt, während einige Mitfavoriten mit nachgeschnittenen Slickpneus den Start mit der Hoffnung auf einer sich bald abtrocknenden Piste gewagt hatten. Indes:

"Wir hatten genau richtig gepokert. Christian kam mit einer klasse herausgefahrenen Führung zum Reifenwechsel herein und konnten uns dann schnell wieder an der Spitze behaupten", lobte Klaus Graf den FIA-GT3-Europameister von 2010. Hohenadel lieferte sich im weiteren Rennverlauf einen spannenden Zweikampf mit einem weiteren Flügeltürer des Black Falcon-Teams um die Spitze im 167 Wagen starken Feld.

In dem Führungsduell wechselte fast jede Runde die Reihenfolge. In der Auseinandersetzung kam es aber zu unsportlichen Berührungen, als der Black Falcon-Mercedes mehrmals dem Rowe-Flügeltürer ins Heck fuhr.

Nach dem Fahrerwechsel in Runde 18 baute Graf diesen zunächst weiter aus. In Runde 22 bog der zweimalige American Le Mans-Sieger aber nach Vorankündigung per Funk zu einen unplanmäßigen Stop an den Boxen an. Dabei wurde der Bruch des unteren Querlenkers hinten rechts festgestellt. Ein Folgeschaden infolge einer früheren Berührung mit einem weiterem Flügeltürer-Mercedes von Marco Engel/Nico Bastian.

"Zum Zeitpunkt des Ausfalls hatten wir das Rennen und die Konkurrenz souverän im Griff. Wir haben eigentlich alles richtig gemacht, jedoch nicht mit der Aggressivität und Unsportlichkeit der Markenkollegen gerechnet. Scheinbar ist dies die einzige Möglichkeit uns zu stoppen", ärgerte sich Klaus Graf. "Wir haben eine ausgezeichnete Leistung geboten, die sportlich nicht belohnt wurde".

Hubert Haupt, Abdulaziz Bin Turki Al Faisal, Adam Christodoulou und Yelmer Buurman überquerten im Black Falcon-Mercedes-Benz SLS AMG GT3 nach 41 Runden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife als Sieger und verfehlten mit einer zurückgelegten Distanz von 998,678 Kilo nur knapp die 1000-Kilometer-Marke.

 
 

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