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Freudenstadt Von Bauernhofeis bis Ziegenkäse

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Organisatorin Friederike Stetter (links) gemeinsam mit Schwarzwaldguide Annette Söll am Naturparkstand in Freudenstadt. Foto: Schwarzwälder Bote

Schönstes Sommerrwetter lockte am Pfingstsonntag eine Menge Besucher auf den Freudenstädter Marktplatz zum Naturparkmarkt, der unter dem Motto "heimische Wildkräuter" stand.

Freudenstadt (mos). Bereits zum 13. Mal war der Freudenstädter Marktplatz Kulisse für den Naturparkmarkt, der in diesem Jahr erstmals unter einem bestimmten Motto stand. Der Fokus lag neben der regionalen Produktpalette auf den Kräutern.

Einer der größten Märkte in der Region

Mit über 50 Ausstellern war der von Bürgermeisterin Stephanie Hentschel am Vormittag eröffnete Markt dieses Mal auch einer der größten Märkte überhaupt, erzählte Organisatorin Friederike Stetter, die auch am Sonntag – wie bei allen anderen Märkten – in Freudenstadt vor Ort war. Mit dem Schwarzwaldguide und Kräuterexperten Kai Panowitsch-Hoheisel hatte sie dann auch gleich den passenden Mann für das Motto mitgebracht. Fachkundig informierte er die Besucher über Kräuter und ihre Auswirkungen sowie Anwendungsgebiete und beantwortete Fragen. "Welche Kräuter eignen sich zum Verzehr in welcher Zubereitung, warum sollte man den Konsum von Pfefferminztee auch mal unterbrechen und welche Kräuter sollte man lieber nicht essen?" waren nur einige der Fragen, die gestellt wurden.

Die Marktbesucher bekamen die Kräuter auch gleich im Original – und nicht nur als Bilder – gezeigt. Gleich nebenan am Naturparkstand standen Friederike Stetter und Schwarzwaldguide Annette Söll für allerlei Fragen rund um den Naturpark bereit.

"Ich habe den Schwerpunkt dieses Mal darauf gelegt, den Besuchern noch einmal den Unterschied zwischen dem Naturpark und dem Nationalpark zu erklären", sagte Annette Söll, die als Schwarzwaldguide immer wieder im Nationalpark unterwegs ist. Mitgebracht hatte sie auch einige kleine Exemplare des Borkenkäfers, der dem Wald im Nationalpark derzeit aufgrund der Wetterlage besonders zu schaffen macht und von den Waldbesitzern deshalb gefürchtet wird. Am Stand gab es darüber hinaus aber auch jede Menge Infomaterial – über das Projekt "Blühender Naturpark" beispielsweise, bei dem gemeinsam mit lokalen Akteuren bestimmte Flächen mit standortangepassten, regionalen und mehrjährigen Wildblumensamen eingesät werden, damit neue Lebensräume für Insekten entstehen.

Regionale Produkte sind beliebt

Friederike Stetter nutzte die Gelegenheit auch um für den nächsten Bauernhofbrunch am 4. August zu werben. Der findet gleichzeitig an diesem Tag auf ganz unterschiedlichen Höfen in der gesamten Region statt.

Ansonsten wurde auf dem Naturparkmarkt einmal mehr ein vielfältiges Angebot regionaler Produkte präsentiert, das kaum einen Wunsch offen ließ. Vom Eis auf dem Bauernhof über selbstgebackenes Holzofenbrot, Wurst und Ziegenkäse bis hin zu selbstgemachtem Senf in unterschiedlichsten Varianten und wärmenden Fellen gab es alles, was das Herz begehrt. Auch regionale Weine und selbstgebrannte Schnäpse waren im Angebot und konnten verkostet werden. Das schöne Wetter lud zum Verweilen im Freien ein. Viele nutzten die Gelegenheit, die eine oder andere Köstlichkeit mit nach Hause zu nehmen und die mitgebrachten Einkaufstaschen zu füllen oder einfach nur zu schlendern und die wärmenden Sonnenstrahlen im schönen Marktambiente zu genießen. Die Resonanz der Besucher war gut – der Naturparkmarkt hat längst seine Fangemeinde, die immer wieder kommt. Auch viele der Standbetreiber sind immer wieder dabei.

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