Die Filiale in der Freudenstädter Nordstadt Foto: Müller

Täter erst im Dezember aus Gefängnis entlassen. Bei Raub stark betrunken. Ergebnis von Atemalkoholtest erstaunt Polizei.

Freudenstadt - Der Bankräuber, der am Montagnachmittag die Filiale der Kreissparkasse in der Nordstadt überfallen hat, war laut Polizei stark betrunken. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Mann einen Wert von über vier Promille.

Der aus dem Kreis Freudenstadt stammende Mann betrat die Filiale laut Polizei gegen 14.20. Im Vorraum nahm er eine Kundin als Geisel und bedrohte sie mit einem langen Küchenmesser. Er drängte die Frau zum Kassenschalter. Dort forderte er von einem Bankangestellten die Herausgabe des Bargeldes. Die Bankmitarbeiter packten eine fünfstellige Summe in zwei Kuverts. Der 33-Jährige packte die Umschläge und floh in Richtung Bodelschwinghstraße.

Wenig später schnappte ihn eine Streife der Verkehrsüberwachung in der Lauterbadstraße. Das Messer und die Beute trug der 33-Jährige noch bei sich. Der Mann ist bei Justiz und Polizei kein Unbekannter: Erst im Dezember war er aus dem Gefängnis entlassen worden. Dorthin, schreibt die Polizei, sei er am Dienstag zurückgekehrt.