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Freudenstadt Verwalter für Marder, Fuchs, Wolf und Co.

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Kreis Freudenstadt. Ob Marder, Reh oder Wolf: Wer im Kreis Freudenstadt Probleme mit Wildtieren hat, kann sich seit 1. Januar an Peter Daiker wenden. Er ist der neue Wildtierbeauftragte des Landratsamts.

"Wildtierbeauftragter – das ist ein wilder Titel", so der Erste Landesbeamte Reinhard Geiser am Montag bei der offiziellen Vorstellung im Landratsamt: "Man könnte auch sagen, Peter Daiker ist unser Kümmerer für den Umgang mit Wildtieren." Bei ihm laufen ab sofort alle Fäden zu Beratung und Unterstützung im Umgang mit Wildtieren und Wildtiermanagement im Landkreis zusammen.

"Wir sind froh darüber, dass wir diese Aufgaben jetzt bei einer Person bündeln können", erklärt Peter Kuptz, Amtsleiter für Ordnung und Verkehr. Bisher seien viele Personen jeweils für kleine Teilbereiche zuständig gewesen: "Jetzt haben wir klare Verhältnisse."

So wird Daiker beispielsweise die Wildtierdaten für den Landkreis erfassen und überprüfen. "Da wird alles gezählt, was in unseren Wäldern kreucht und fleucht", so Geiser. Natürlich sei er dabei auf die Zusammenarbeit mit Vogelkundlern, Naturschützern und Jägern angewiesen.

Auch wenn sich etwa Marder auf Dachböden einnisten oder andere Wildtiere in Siedlungsgebieten auftauchen, ist der 54-Jährige der erste Ansprechpartner für Betroffene. "Bisher hatte ich drei entsprechende Anrufe: zweimal Marder und einmal Fuchs", berichtet Daiker.

Doch auch, wer einen Wolf oder Luchs im Landkreis sichtet, kann sich beim neuen Wildtierbeauftragten melden. Er gibt den Verdacht dann weiter an die Forstliche Versuchsanstalt in Freiburg und ist außerdem Ansprechpartner für die Förderung von Wolfsprävention. Im Falle einer Tierseuche kann der Wildtierbeauftragte als Koordinator herangezogen werden. "In aller Kürze könnte man sagen, dass Herr Daiker die Wildtiere im Kreis verwaltet", fasst Geiser zusammen.

Bisher Forstrevierleiter

"Ich hoffe jedenfalls, dass es kein reiner Bürojob wird", sagt Daiker. Das sei für ihn einer der Gründe gewesen, sich auf die Stelle zu bewerben. Davor war er seit 1990 Forstrevierleiter in Horb. "Ich werde dieser Zeit vielleicht noch die ein oder andere Stunde ein bisschen nachtrauern", so Daiker: "Aber ich wollte mal etwas anderes."

Es gibt aber auch viele Überschneidungspunkte zwischen Daikers alter und neuer Arbeit. Die Erfahrungen aus dieser Zeit, sowie sein Wissen in den Bereichen Wildbiologie und -ökologie, Naturschutz und Jagdwirtschaft, machen den Forstingenieur zum idealen Ansprechpartner für Bürger, Behörden und Jäger, ist Geiser überzeugt.

Welche Schwerpunkte er im Einzelnen setzen wird, sei noch nicht festzementiert. "Aber hoffentlich werde ich viel im Landkreis unterwegs sein", meint der neue Wildtierbeauftragte.  Kontakt: Telefon 07441/9 20 50 77 und E-Mail peter.daiker@landkreis-freudenstadt.de.

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