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Freudenstadt Vernetzung von Studium und Praxis Stärke des Campus’

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Geschäftsführer Stefan Bogenrieder mit dem Vorsitzenden der FWV, Andreas Zukschwerdt, und Wolfgang Tzschupke (von links), der die Fragerunde moderierte. Foto: Stadler Foto: Schwarzwälder Bote

Freudenstadt. Der Campus Schwarzwald werde weit über die örtliche und regionale Wirtschaft hinaus Impulse geben, betonte Stefan Bogenrieder. Der Geschäftsführer des Campus Schwarzwald referierte über die neue Freudenstädter Einrichtung bei der Freien Wählervereinigung (FWV).

Der Vorsitzende der FWV, Andreas Zukschwerdt, freute sich in seiner Begrüßung, dass der Vortrag noch einen Tag vor dem Richtfest (wir berichteten) stattfinden konnte. Stefan Bogenrieder, studierter Maschinenbauer, der seit August 2017 die Geschäfte des Campus’ führt, war selbst in die verschiedenen Entwicklungsphasen involviert. Am neuen Campus wird ein Masterstudiengang der Universität Stuttgart angeboten, bei dem die Studenten in Freudenstadt einen Teil ihres Studiums absolvieren. Damit, so Bogenrieder, werde der Nachwuchs für die Unternehmen in der Region gemeinsam mit einem etablierten Hochschulinstitut generiert. In seinem Vortrag stellte Bogenrieder das bereits aufgebaute Partnernetzwerk vor, zu dem neben der Universität Stuttgart beispielsweise auch das Fraunhofer Institut gehört. Daneben kooperiert der Campus mit führenden Technologieunternehmen und Startups.

Vorlesungen laufen bereits

Auch ein berufsbegleitendes Masterstudium "Engineering and Management" in Kooperation mit der Hochschule Pforzheim, bei dem neben dem Beruf durch E-Learning, Seminare und Präsenzveranstaltungen der Masterabschluss möglich sein wird, wird angeboten. Inhaltlich, so Bogenrieder weiter, werde sich der Campus mit vier Schwerpunkten auseinandersetzen: der universitären Lehre, der universitären und unternehmensnahen Forschung, dem Technologiezentrum für Ausgründungen und Startups sowie der unternehmensnahen, berufsbegleitenden Weiterbildung.

Die Vorlesungen in Kooperation mit dem praktischen Wissen aus den beteiligten Unternehmen laufen bereits, und nunmehr erfolge in diesem Frühjahr die Ausschreibung für eine erste Stiftungsprofessur, erläuterte Bogenrieder.

Zu den Stärken des Campus Schwarzwald gehöre die Vernetzung eines Masterstudiengangs mit industrieller Praxis. Zum aktuellen Projektstand nannte der Geschäftsführer neben der Ausschreibung der Stiftungsprofessur auf zehn Jahre und den Bereich Lehre, in dem beispielsweise die Veranstaltungen mit Lehrbeauftragten aus der Industrie auf großes Interesse stoßen und aktuell neun Masterarbeiten in den Unternehmen am Laufen seien. Außerdem würden erste Forschungsprojekte gestartet, wie beispielsweise ein 5G-Transferzentrum für Maschinenbau und produzierende mittelständische Unternehmen. Bereits im Wintersemester 2019/20 sollen die Studenten von Stuttgart in den Campus Schwarzwald ziehen. In vier kleinen Gebäuden entstünden 48 Wohneinheiten für Studenten und ausländische Mitarbeiter der kooperierenden Firmen.

Zunächst gehe man von maximal 85 Studenten aus, wobei die Zahl noch nach oben steigen könne, so Stefan Bogenrieder. Durch seine Integration werde der Campus nicht als "Insel" in der Region stehen. Er dankte dem Landkreis und der Stadt Freudenstadt für den großen Mut und die Großzügigkeit für dieses Projekt.

Nach dem Vortrag von Bogenrieder moderierte Wolfgang Tzschupke eine Fragerunde, bei der auch die Finanzierung des Projektes thematisiert wurde. Die Gäste hatten abschließend Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen.

Ihre Redaktion vor Ort Freudenstadt

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