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Freudenstadt Unterschiedliche Lösungsansätze

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Die Kandidaten für die Synodalwahl beantworteten auch Fragen der Gäste. Foto: Pfisterer Foto: Schwarzwälder Bote

Freudenstadt. Die dritte und letzte Runde zur Vorstellung der Kandidaten zur Wahl in die Landessynode am Sonntag, 1. Dezember, im Wahlkreis Freudenstadt/Sulz fand im Gemeindehaus Ringhof in Freudenstadt statt. Eine stattliche Zahl von Wahlberechtigten war gekommen. Die Landessynode setzt kirchliche Arbeitsschwerpunkte und verteilt die finanziellen Mittel im jährlichen Haushaltsplan der Landeskirche.

Die Synode wird für sechs Jahre gewählt. Im Wahlkreis 19 Freudenstadt/Sulz sind zwei Laien und ein Theologe zu wählen. Die Wahlunterlagen werden dieser Tage versandt. Zur Wahl stehen im Wahlkreis 19 Britta Gall aus Pfalzgrafenweiler, Jasmin Blocher aus Marschalkenzimmern, Heike Betz aus Seewald-Göttelfingen sowie Rolf Wörner aus Dietersweiler als Laien. Als Theologen kandidieren Pfarrer Friedhelm Bühner aus Locherhof und Pfarrer Thorsten Volz aus Mühlheim.

Unter der Moderation von Pfarrer Manfred Mergel aus Aach hatten die Bewerber zunächst Gelegenheit, einen Einblick in ihren Lebenslauf zu geben und ihre Verbindung zur Landeskirche auszuführen. Dabei wurde sichtbar, dass sämtliche Bewerber in ganz unterschiedlichen Aufgaben in ihren Kirchengemeinden oder in der örtlichen Diakonie über ihnen wichtige Prägungen und Erfahrungen verfügen. Bereits die Stichworte dieser ersten Runde ließen eine Vielzahl möglicher synodaler Initiativen erkennen. Die Kandidaten waren in der Analyse mit manchem Gedanken zur Änderung nahe beieinander, dennoch waren im weiteren Gespräch durchaus unterschiedliche Lösungsansätze zu erkennen.

In gegenseitigem Respekt wurden im weiteren Verlauf Fragen auch aus der Zuhörerschaft beantwortet. Diese waren während einer Pause vom Publikum schriftlich formuliert worden. Dank der gelungenen Moderation von Pfarrer Mergel entstand eine anregende und lockere Gesprächsatmosphäre zwischen den Kandidaten und den Fragestellern aus dem Publikum. Dazu trug auch Kantorin Katharina Wilding mit kurzen Stücken am Klavier bei.

In der Fragerunde wurden grundsätzliche Fragen gestellt. So war Pfarrer Bühner als Vertreter der "Lebendigen Gemeinde" unter anderem wichtig, dass der missionarische Auftrag der Landeskirche ebenso wie die kirchliche Haltung zu ethischen Grundsatzfragen als Auftrag aus der Bibel erkennbar bleibt. Britta Gall von "Kirche für alle" setzte beim kirchlichen Erscheinungsbild an und plädierte dafür, dass Form und Inhalte sowie die Musik in Gottesdiensten die Erwartungen auch jüngerer Menschen aufnehmen müssten. Rolf Wörner von "Kirche für alle" möchte sich dafür stark machen, dass die Landeskirche allen Gemeindegliedern in ihren vielfältigen Situationen des Lebens Ansprechpartner und Begleiter bleibt. Pfarrer sollten nahe bei den Menschen vor Ort sein.

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