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Freudenstadt Überraschungen in der Startelf

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Einige Probleme über seine rechte Seite bereitete der flinke Matthias Weimer (links) seinem Gegenspieler Kaya Halil Basar, der hier von Rene Hirschka (rechts) unterstützt wird. Foto: Burkhardt Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Arno Schade

Drei Euro in das Phrasenschwein: wer in der Tabelle unten steht, hat auch kein Glück. Und umgekehrt: wenn es einmal läuft, dann auch richtig. Zu beobachten einmal mehr beim Landesligaspiel der derzeit in der Tabelle um neun Plätze getrennten Aufsteiger SpVgg Freudenstadt und FC Rottenburg.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: der Sieg des Tabellenvierten gegen den -viertletzten war verdient, fiel allerdings mit dem 0:3 schon zumindest um einen Treffer zu hoch aus. Die Gäste aus der Bischofsstadt waren spielerisch überlegen und hatten die gefährlicheren Offensivspieler zur Stelle, die bei ihren Chancen vor der Pause noch die Konsequenz im Abschluss vermissen ließen. Ein mit etwas Glück verwandelter, aus Sicht der Gastgeber auch umstrittener Freistoß von Björn Straub und ein Sonntagsschuss von Benjamin Schiebel gaben der Partie dann aus Sicht der Rottenburger die richtige Richtung.

Hätte die SpVgg Freudenstadt allerdings bei ihren Gelegenheiten in ihrer besten Phase Mitte der ersten Halbzeit das Glück auf ihrer Seite gehabt, das den Schuss von Schiebel aus gut und gerne 26 Metern genau ins Dreieck fahren ließ, wäre durchaus ein anderes Resultat möglich gewesen. Doch Nico Hauer (26.), zweimal Dominik Graf und Matthias Weimer fehlte auch der letzte Wille am und im gegnerischen Strafraum, um den nicht immer sicheren Torwart Michael Geiger zu bezwingen.Dafür packte man bei den Zweikämpfen im Mittelfeld zu diesem Zeitpunkt deutlich energischer und mit spürbarer Wirkung auf den Gegner zu.

Weil Keeper Geiger auch im zweiten Abschnitt bei hohen Bällen nicht souverän wirkte, ergaben sich trotz der großen FCR-Innenverteidiger auch nach dem 0:2 noch einmal gute Chancen für die Hausherren, um vielleicht noch die Wende zu packen. Zweimal das Aluminium bei einem Kopfball von Matthias Weimer und einem Freistoß von Simon Schau verhinderten aber einen Freudenstädter Treffer, wie ein berechtigter Abseitspfiff gegen Karl Kling.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Freudenstadts Trainer Jens Bertiller schon alles aufgeboten, was ihm an Offensivkraft zur Verfügung steht. Dazu zählte auch der aus Rosenheim extra angereiste Dominik Graf, der sich nach einem Telefonat wegen der akuten Personalsorgen als zunächst einzige Spitze zur Verfügung stellte. Noch überraschender war der Startelf-Einsatz von Eugen Remmel, der zunächst auch allein das defensive Mittelfeld zwischen den beiden Viererketten beackerte. "Eigentlich war sein Einsatz nach nur eine Woche Training unverantwortlich. Aber er hat am Freitag signalisiert, dass es für eine Halbzeit reicht." Am Ende wurden es dann sogar 56 Minuten, ehe er zusammen mit Nico Hauer für Karl Kling und Daniel Ruoff d Platz machte.

Noch eine knappe Viertelstunde länger auf dem Platz stand Kevin Braun, obwohl er bereits nach 20 Minuten einen Schlag auf den Fuß erhalten hatte. Der Neuzugang war auch am Sonntag das Musterbeispiel für Kampfbereitschaft und Einsatzwillen, ging weite Wege nach hinten und bot sich immer wieder im Raum für Zuspiele an. Zu weit sind dann allerdings die Wege für ihn nach vorne in den gegnerischen Strafraum, womit ein Teil seiner Stärken auch verloren geht.

"Wir betreiben einen hohen Aufwand, spielen aber kaum klare Chancen heraus", fasste Trainer Jens Bertiller die derzeitige Krux im Spiel seiner Mannschaft zusammen, die mit Ümit Dagistan, Gerhard Melewzik und Fabio Weimer auf drei Kreativkräfte verzichten musste. Mit entsprechenden Trainingsinhalten will er dieses Defizit jetzt gezielt angehen, "das ist meine Aufgabe."

Derweil freute sich auf der anderen Seite Trainer Andreas Beyerle über jetzt 17 Punkte, "mit denen wir jetzt in aller Ruhe die Spiele gegen Sindelfingen und Bösingen angehen können." Dann wird auch wieder Moritz Glasbrenner zur Verfügung stehen, der sich am Sonntag mit Grippesymptomen abmelden musste: "Wir haben zur Zeit eine starke Bank, deshalb stand er nur zur Sicherheit auf der Spielerliste." Nicht zum Einsatz kam mit Fabian Grammer ein weiterer Ex-Ergenzinger, der mit der Nummer 25 das Spiel von draußen verfolgte.

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