Irene Härtling nimmt Abschied als Vorsitzende / Marianne Ehrenberger Nachfolgerin
Von Ingeborg Högemann
Kreis Freudenstadt. Nach über zehn Jahren an der Spitze des Kreisseniorenrats Freudenstadt wurde Irene Härtling in der Mitgliederversammlung verabschiedet. Zu ihrer Nachfolgerin wurde Marianne Ehrenberger gewählt.
Die Mitgliederversammlung fand in den Räumen des Martin-Haug-Stifts in Freudenstadt statt, wo Hausdirektor Johannes Miller über 80 Senioren aus dem Landkreis begrüßte.
Landrat Klaus Michael Rückert zeigte sich erfreut über so viele Menschen "die sich einmischen in ihre eigenen Angelegenheiten". Der Kreisseniorenrat habe eine wichtige Funktion im Kreis, betonte der Landrat weiter. Er sei sicher, dass angesichts der demografischen Entwicklung dem Kreisseniorenrat die Arbeit nicht ausgehen werde. Besonders lobend hob der Landrat das außergewöhnliche Engagement von Irene Härtling hervor.
Die Vorsitzende gab einen Rückblick auf ihr 30-jähriges Ehrenamt in der Altenarbeit im Landkreis Freudenstadt und berichtete über die Aktivitäten im vergangenen Jahr. So konnten 2010 unter anderem 13 Betriebe mit dem Zertifikat "seniorenfreundlicher Service" bedacht werden. Irene Härtling bedankte sich bei den Mitgliedern für den engagierten Einsatz und die gute Zusammenarbeit. Kassenverwalter Horst Blocher präsentierte ein positives Ergebnis. Vorstand und Kassenwart wurden einstimmig entlastet.
Klaus Rademacher berichtete über die Probleme, für sechs ausscheidende Vorstandsmitglieder des Kreisseniorenrats entsprechende Nachfolger zu finden. Im Arbeitskreis "Zukunft Kreisseniorenrat" haben man deshalb verstärkt nach neuen Mitstreitern gesucht, Inzwischen hätten Besprechungen und ein Workshop mit den Interessenten stattgefunden.
Zweiter Vorsitzender Günter Theurer bedankte sich bei den ausscheidenden Vorständen. Ein besonderes Lob sprach auch er Irene Härtling für ihr außergewöhnliches Engagement aus. Günter Theurer überreichte ihr einen großen Blumenstrauß und betonte, dass ihre Arbeit, die einer Vollzeitbeschäftigung entsprochen habe, einer neuen Vorstandsvorsitzenden gar nicht zugemutet werden könne. Unter der Leitung von Johannes Miller fanden die Wahlen statt, wobei für die Amtsperiode von zwei Jahren sechs Vorstände, sechs Beisitzer und zwei Berater zu wählen waren.
Alle vorgeschlagenen Kandidaten wurden mit großer Mehrheit gewählt. Neue Vorsitzende ist Marianne Ehrenberger. Ihr zur Seite stehen als neue Stellvertreter Ingeborg Högemann und Heidi Stuber. Ebenfalls neu im Vorstandsteam ist Monika Doerfer als Kassenverwalterin. Schriftführer ist Günther Bauer und als Beisitzer wurden Esther Glatt, Gretel Günther, Elisabeth Huß, Klaus Rademacher, Reinhardt Schmid und Liselotte Weinmann gewählt. Beratende Mitglieder sind Hans Frommherz und Günter Theurer. Als Kassenprüfer wurden einstimmig Reiner Holzwarth, und Marion Schmid sowie Siegfried Mayer als Stellvertreter gewählt.