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Freudenstadt TuS Ergenzingen bleibt vor allem in der Offensive einiges schuldig

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Der TuS Ergenzingen (in grünen Leibchen) mühte sich redlich gegen den späteren Turniersieger aus Friedrichshafen. Immerhin holten die C-Junioren ein 0:0 heraus. Foto: Haag Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Volker Haag

Der VfB Friedrichshafen hat gestern Abend das Finalturnier in der Sulzer Stadionhalle im C-Jugendwettbewerb gegen das Überraschungsteam vom SC Geislingen nicht unverdient mit 2:0 Toren zu seinen Gunsten entschieden und darf sich damit als bestes Team in Württemberg in der Halle feiern lassen. Der TuS aus Ergenzingen darf die Finalteilnahme als großen Erfolg für sich verbuchen.

In den drei Vorrundengruppenspielen blieb der TuS zwar etwas hinter den eigenen Möglichkeiten zurück; nach drei Vorrundenspielen mit nur einem Unentschieden auf der Habenseite blieb ihm dank des 2:0-Erfolgs im Platzierungsspiel gegen den MTV Stuttgart der immer noch respektable siebte Abschlussrang.

Im ersten Vorrundengruppenspiel trafen die Ergenzinger auf den VfB Friedrichshafen, der sich im Verlauf des Turniers erheblich steigern sollte. Im Startspiel beider Mannschaften war die Anfangsphase von Abtasten geprägt. Hatten die Friedrichshafener in der ersten Spielhälfte ein leichtes Chancenplus, kam der TuS in der Schlussphase besser zur Geltung. Kurz vor der Schlusssirene wurde Nico Trick aus kurzer Entfernung am Torschuss gehindert und es blieb bei der leistungsgerechten Nullnummer.

Im zweiten Gruppenspiel traf die Mannschaft von Gerd Bader auf das Überraschungsteam aus Geislingen. Geislingen hatte sein erstes Gruppenspiel gegen Olympia Laupheim mit 1:0 Toren gewonnen. Auch gegen TuS zeigte die Geislinger eine couragierte Leistung. Ihre beiden besten Spieler Gükelp Kilic und Meriton Danhasaj bekamen die Ergenzinger nie in den Griff. Kilic gelang nach vier Minuten der Führungstreffer, die sein Sturmpartner Danhasaj kurz danach weiter ausbauen sollte.

Ergenzingen bekam fortan überhaupt keinen Zugriff mehr und musste auch noch das 0:3 nach einem einfachen Freistoßtrick, ebenfalls durch Kilic, hinnehmen. Niklaus Rebmann gelang zwar das 1:3, doch die Geislinger hatten wieder mit dem 1:4 die richtige Antwort parat. Durch diese deutliche Niederlage hatten die Ergenzinger nur noch theoretische Chancen auf den Halbfinaleinzug.

Auch im letzten Gruppenspiel des TuS gegen Laupheim blieb Ergenzingen vor allem in der Offensive einiges schuldig. Laupheim gelang bereits in der Startminute der Führungstreffer und baute die Führung in der 6. Spielminute auf 2:0 aus. Ergenzingen hatte im Abschluss großes Pech: Nicolas Schäfer scheiterte am Außenpfosten und konnte den Ball aus kürzester Entfernung in der Schlussphase der Partie ebenfalls nicht über die Linie drücken. Somit musste sich die Mannschaft aus dem Gäu mit dem Platzierungsspiel um Platz sieben begnügen.

In diesem gab es für den TuS ein versöhnliches Ende. Dank zweier blitzsauberer Tore von Moritz Wachendorfer gelang ein 2:0-Erfolg. Beide Halbfinalpaarungen boten packenden Hallenfußball. Der SC Geislingen bezwang den leichten Favoriten TSG Balingen mit 2:0 Toren, beide Treffer erzielte Meriton Demhasay.

Das zweite Halbfinale sah den VfB Friedrichshafen als Sieger. Kushtrim Lufija, der zusammen mit Markus Maurer ein kongeniales Angriffsduo bildete, brachte die Mannschaft vom Bodensee in Führung. Das 2:0 erzielte Leon Hertel mit einem Zehn Meter-Strafstoß nach dem vierten Mannschaftsfoul der Waiblinger. Damit lautete das Finalspiel VfB Friedrichshafen gegen den SC Geislingen – un das war ein richtiger Leckerbissen zum Abschluss.

Der SC Geislingen drängte auf den Führungstreffer, fand aber im Friedrichshafener Keeper Marc Reinhart seinen Meister. Friedrichshafen konterte geschickt, Kushtrim Luftija gelangen zwei sehenswerte Tore. Damit sicherte er seiner Mannschaft den WfV-Hallentitel im Land.

SG Vaihingen – TSG Balingen 0:1, FV Olympia Laupheim – SC Geislingen 0:1, MTV Stuttgart – FSV Waiblingen 1:2, TuS Ergenzingen – VfB Friedrichshafen 0:0, MTV Stuttgart – TSG Balingen 0:2, TuS Ergenzingen – SC Geislingen 1:4, FSV Waiblingen – SV Vaihingen 2:1, VfB Friedrichshafen – FV Olympia Laupheim 2:0, SV Vaihingen – MTV Stuttgart 0:0, FV Olympia Laupheim – TuS Ergenzingen 3:0, TSG Balingen – FSV Waiblingen 0:0, SC Geislingen – FfB Friedrichshafen 0:1.

Gruppe A:

1. TSG Balingen 7 Punkte, 3:0 Tore, 2. FSV Waiblingen 7 P./ 4:2 Tore, 3. SV Vaihingen 1 P./ 1:3 Tore, 4. MTV Stuttgart 1 P./ 1:4 T.

Gruppe B:

1. VfB Friedrichshafen 7 P./ 3:0 T., 2. SC Geislingen 6 P./ 5:3 T., 3. FV Olympia Laupheim 3 P./ 3:3 T., 4. TuS Ergenzingen 1 P./ 1:7 T..

Halbfinalbegegnungen: TSG Balingen – SC Geislingen 0:2, VfB Friedrichshafen – FSV Waiblingen 2:0.

Spiel um Platz 7: MTV Stuttgart – TuS Ergenzingen 0:2.

Spiel um Platz 5: SV Vaihingen – FV Olympia Laupheim 5:3 nach Sechsmeterschießen.

Spiel um Platz 3: TSG Balingen – FSV Waiblingen 3:5 nach Sechsmeterschießen.

Endspiel: SC Geislingen – VfB Friedrichshafen 0:2.

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