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Freudenstadt THW: Neubau rückt in greifbare Nähe

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THW-Mitglieder stellen die Notstromversorgung sicher. Bald könnte die Helfer eine neue Unterkunft bekommen. Foto: THW

Freudenstadt - Eine neue Unterkunft für das Technische Hilfswerk (THW) in Freudenstadt rückt in greifbare Nähe. Das teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel aus Berlin mit.

Im Sommer vergangenen Jahres hatten sie beim Katastrophenschutztag in Freudenstadt noch die Köpfe zusammengesteckt: der THW-Ortsbeauftragte Dirk Arnold, Freudenstadts Oberbürgermeister Julian Osswald und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. Ihr Thema: eine neue Unterkunft für das THW in Freudenstadt.

Ein knappes Jahr später kann nun demnächst offiziell die Standortsuche beginnen. Im Mai wird das THW Freudenstadt zudem sein 50-jähriges Bestehen mit einem Festakt im Stadthaus nachfeiern. Offiziell besteht der Ortsverband jedoch schon seit November 1966. Dazu gibt es nun eine erfreuliche Geburtstagsgabe aus Berlin.

Bedarf vom Bund anerkannt

Wie THW-Vizepräsident Gerd Friedsam auf Anfrage von Hans-Joachim Fuchtel nach entsprechenden Vorarbeiten offiziell mitteilt, ist der Bedarf vom Bund anerkannt. "Ich teile Ihre Einschätzung hinsichtlich der Situation in Freudenstadt", wird Friedsam zitiert, weshalb "das THW die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) beauftragt habe, eine zeitgemäße und bedarfsgerechte Unterbringung für den Ortsverband zu erkunden." Dieses Erkundungsergebnis liege nun vor. Das THW sei kurz davor, die BImA mit der Beschaffung zu beauftragen. Der wichtigste Satz: "Für den THW-Ortsverband Freudenstadt wird sich die Liegenschaftssituation also in absehbarer Zeit entscheidend verbessern."

"Es geht voran! Damit wird nach dem Ortsverband Horb auch Freudenstadt eine neue Unterkunft erhalten. Zugleich bedeutet das, dass der Standort gesichert ist", lässt sich Fuchtel zitieren. "Wir freuen uns sehr über diese gute Nachricht", betont auch Ortsbeauftragter Dirk Arnold, "das motiviert unsere Helferinnen und Helfer."

Bislang ist das THW mitten in Freudenstadt unter beengten Verhältnissen an der Ludwig-Jahn-Straße untergebracht, wo jedoch keine Erweiterungsmöglichkeiten bestehen. Garagen und Lagerflächen mussten zusätzlich angemietet werden, und ein eigener Übungsplatz existiert auch nicht.

Acht Fahrzeuge sind unterzubringen

Da man bei der Standortsuche trotz großer Unterstützung durch die Stadt in den zurückliegenden fünf Jahren kein geeignetes, bestehendes Gebäude gefunden habe, so Arnold, komme nur ein kompletter Neubau für die Organisation der rund 80 Mitglieder zwischen zehn und 82 Jahren sowie ihre acht Einsatzfahrzeuge in Frage. Unter den 45 aktiven Helfern sind acht Prozent Frauen. Außerdem engagieren sich 15 Althelfer und 20 Jugendliche ehrenamtlich. Das THW Freudenstadt ist mit zwei Bergungsgruppen und der Fachgruppe Wasserschaden-Pumpen im Katastrophenschutz unterwegs.

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