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Freudenstadt Summer Visions: Technobeats und sexy Outfits

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Foto: Bartler-Team

Freudenstadt - Die DJs hatten die "Summer Visions"- Besucher fest im Griff: Tanzwütige Fans konnten am Samstag feiern und Spaß haben bis zum nächsten Morgen. Die vierte Auflage des Electronic-Music- Festivals im Gewerbegebiet Sulzhau begeisterte rund 3000 Besucher. Schon am Mittag um 12 Uhr trudelten die ersten DJs ein, versammelten ihre Fans um sich und drehten die Regler auf dem über 3000 Quadratmeter großen Areal auf.

Zwei Bühnen hatten die veranstaltenden "Electroclubbers" mit rund 40 Helfern aufgebaut. 16 Plattenaufleger aus ganz Europa waren gekommen, unter ihnen Format:B, ein populäres Produzentenduo der Berliner Technoszene, und Felix Kröcher, ein Radiomoderator, der schon bei der Loveparade auflegte. Großen Besucheransturm hatten die Ukrainerin Marika Rossa sowie der Züricher Techno-Musiker und Digitalkünstler Mike Väth. Aus heimischen Gefilden mischten ebenfalls viele DJs mit, darunter Sascha Kräss alias Sascha Klangregler aus Stuttgart und Addi Huber aus Nagold sowie die Technofreaks Bud aus Klosterreichenbach und Spencer aus Röt.

Sämtliche Facetten der elektronischen Musik, von House über Tech House bis zu treibenden Technobeats, gab es bei der 15 Stunden dauernden Party zu hören. Im Stundentakt wechselten die Künstler auf der kleineren Bühne im Westen des Geländes und der durch zahlreiches Security-Personal abgetrennten Hauptbühne am Eingang ab.

An den Turntables heizte die Crème de la Crème der Szene mit Eigenkompositionen den gut gelaunten Partygästen mächtig ein. Dabei zeigte sich, dass der DJ von heute schon lange nicht mehr ein Portfolio ausgesuchter Platten anderer Künstler spielt. Marika Rossa etwa bot eigene Hits, die sie selbst mit Produktionen anderer DJs kombinierte. Die Fans gingen begeistert mit, selbst die Security-Helfer tanzten im VIP-Bereich völlig losgelöst vom Alltag zu den Beats, die die Techno-Experten über die bestens ausgesteuerten Anlagen schickten.

Neben den Hits der internationalen Techno-Szene und dem musikalischen Non- Stop-Programm war es vor allem die Liebe zum Detail, die das Festival so besonders machte. Die Wege auf dem weitläufigen Gelände führten zwischen den beiden Bühnen an Sand, Wasser, kleinen Zelten und Sonnenschirmen vorbei. An vielen Ecken standen Getränke zur Auswahl, und die Ess-Meilen glichen alten Jahrmarkt-Buden.

Die zumeist jugendlichen Besucher aus der gesamten Region konnten sich erstmals über eine große Beach-Arena mit 80 Tonnen Sand und über erfrischende Planschbecken freuen – beim musikalischen Sommerpicknick kam Strand-Atmosphäre auf. Dieses ausgeklügelte Gesamt-Konzept im Einklang mit den naturnahen Waldgebieten im Hintergrund vermittelte dem Besucher das Gefühl, er betrete eine andere Welt, umrahmt von den ewig wummernden Bässen und den einprägsamen, aber zugleich mystischen Melodien. Rummel-Romantik, gepaart mit ohrenbetäubenden Beats bildeten die stimmige Rezeptur für Teens und Twens zum Feiern.

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