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Freudenstadt "Streetfood" läuft auch im Winter

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Foto: Lothar Schwark

Freudenstadt - Von den Feiertagen ungebremst in die nächste Kalorienorgie: Speisen aus aller Welt servierten 32 Anbieter zur "Winteredition" des Streetfood-Festivals auf dem Marktplatz. Die Versuchung war groß.

Das Freudenstädter Festival gilt mittlerweile als eine der beliebtesten Streetfood-Veranstaltungen in Süddeutschland. Am Ende passte auch das Wetter. Nachdem sich der Samstag windig und nasskalt präsentiert hattee, gab es am Sonntag trockene Phasen. Veranstalter Harald Kläger von der Freudenstädter Kläger Event- & Veranstaltungs GmbH war erleichtert, dass die Stars der Streetfoodszene doch nicht umsonst nach Freudenstadt angereist waren. "Sie hätten sich im Vorfeld brutale Mühe gemacht", so Kläger. Während die Besucher im nasskalten Dauergrau des Samstagnachmittags eher schleppend kamen, hellten sich die Herzen der "Streetfooder" am Abend doch etwas auf.

Genüsse aus aller Welt locken Besucher über Region hinaus an

Nach und nach schlenderte immer mehr Publikum zwischen den 25 Trucks. Darüber freute sich auch "Magic Paddy", der mit seiner Feuershow bei zwei Vorstellungen die Zuschauer begeisterte und erwärmte. Mehrmals band er sein Publikum in die Show mit ein. Einen brennenden Zylinder trägt man auch nicht jeden Tag. Fingerfertigkeit zeigte ebenso die Formation "Tripple S" am Sonntagnachmittag.

An beiden Tagen konnte man den kleinen oder großen Hunger auf vielfältige Art und Weise stillen. Leckeres wurde vom Grill oder aus dem Smoker geboten. Neben den klassischen American-Burger wurde feuriges aus Mexiko serviert. Aber auch afrikanische Speisen und Gerichte aus Japan fanden ihre Freunde. Mahlzeiten aus Kuba boten einen Vorgeschmack auf den Sommerurlaub. Auch traditionelle Speisen aus Syrien konnte man probieren.

Neben duftendem Fleisch in allen Variationen gab es auch eine große Auswahl für Vegetarier und Veganer. Crêpes und süße Variationen wurden von vielen Besuchern mit Freude verzehrt. Auch in diesem Jahr war der gelbe Amerikanische Schulbus ein echter Hingucker. Da bildete sich doch ab und an eine Besucherschlange, um sich einen saftigen Burger einzuverleiben.

Das Motto "Genuss aus aller Welt" kam an beiden Tagen zum Tragen. Peter Schnittger vom Abrahamshof bot vier seiner Gin-Variationen – auch eine Möglichkeit, sich mit einem Distilled Dry Gin aus Baiersbronn aufzuwärmen. Standnachbarin Isabella Denu-Dangelmaier war aus Bühl-Neusatzeck angereist. Sie servierte Kürbis- und Tomatensuppen. Verschiedene Destillate, der Winzerglühwein in rot oder weiß oder das "Glühbier" brachten hingegen den Geschmack der Heimat zurück.

Hart im Nehmen waren auch einige Verkäufer, die in ihren Einrichtungen über keine Heizung verfügten. Das machte aber Waldemar Knutas aus Riedlingen, "der Perle an der Donau", nichts aus. Für das Wetter könne niemand was. Und mit dem Besucheraufkommen könne er leben, so Knutas, der Fleischspieße auf dem Grill zubereitete.

Selbst aus Brandenburg waren Anbieter mit ihren mobilen Garküchen angereist, um "Chili Cheese" und einen Pommes-Mix zu servieren. Garnelen in der Pfanne waren ebenso eine geschätzte Variation wie argentinische Steak-Burger.

Das Konzept des Festivals scheint weiterhin aufzugehen. Die Winteredition hat auf jeden Fall zu einer Belebung der Innenstadt geführt, die auch Besucher von außerhalb der Region anlockt. Und auch viele Urlauber fanden das Konzept durchaus gelungen. 20 Zentimeter Neuschnee und zehn Grad Minus hätten dabei dem Idealbild von einigen Gästen entsprochen.

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