Treffen in Stuttgart (von links): LBV-Pressesprecherin Ariane Amstutz, Landfrauen-Präsidentin Juliane Vees, Kultusministerin Susanne Eisenmann, LBV-Vizepräsident Klaus Mugele und Landfrauen-Landesgeschäftsführerin Sabine C. H. Schmidt. Foto: Landfrauenverband Foto: Schwarzwälder Bote

Bauernkinder: Landfrauen- und Bauernverband danken bei Treffen in Stuttgart Kultusministerin Eisenmann

Der Landfrauenverband Württemberg-Hohenzollern traf sich mit Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, in Stuttgart, um sich für ihren Einsatz gegen das Mobbing von Bauernkindern zu bedanken.

Region. Im Winter 2017/2018 hatte der Landfrauenverband eine viel beachtete Umfrage zum Thema "Mobbing von Bauernkindern" gestartet. Die Ergebnisse hatten gezeigt, dass Mobbing von Kindern, speziell auch mit landwirtschaftlichem Hintergrund, ein großes Thema ist. Das große mediale Echo dazu bestätigte diese These, so der Landfrauenverband.

Im Juli 2018 sprach Juliane Vees bei einem Treffen mit Kultusministerin Eisenmann über die Problematik, und das Ministerium habe bestätigt, dass gegen Mobbing an Schulen konsequent und auch präventiv vorgegangen werden müsse. Die Kultusministerin sicherte zu, dass sie sich für die Sensibilisierung an Schulen zu diesem Thema einsetzen werde, dass auch Lehrer verstärkt dahingehend aus- und fortgebildet werden sollten und Unterrichtsmaterialien auf tendenziöse Darstellung von Landwirtschaft geprüft werden müssten. Dies werde im neu gegründeten Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) und im Institut für Bildungsanalysen umgesetzt.

Leitfaden für Eltern steht jetzt zur Verfügung

Beim aktuellen Treffen dankten Präsidentin Juliane Vees aus Eutingen-Weitingen und Landesgeschäftsführerin Sabine Schmidt der Kultusministerin nun persönlich. "Ob es die ideologiefreie Darstellung von Landwirtschaft in Schulbüchern oder die stärkere Installation von ›Lernort Bauernhof‹-Projekten in Schulen ist, Ministerin Eisenmann hat die von uns angeregten Änderungen zügig auf den Weg gebracht", wird Juliane Vees in einer Pressemitteilung des Landfrauenverbands zitiert. "Dafür danken wir ihr sehr und freuen uns wirklich über diese vertrauensvolle Zusammenarbeit."

Auch Klaus Mugele, Vizepräsident des Landesbauernverbands (LBV) in Baden-Württemberg, und Ariane Amstutz, Pressesprecherin des LBV, überzeugten sich bei dem Treffen von den anvisierten Veränderungen zum Wohl der Kinder aus landwirtschaftlichen Familien.  Ein gemeinsam mit dem Kultusministerium in Stuttgart erarbeiteter Leitfaden des Landfrauenverbands für Eltern von betroffenen Kindern steht unter https://www.landfrauenverband-wh.de/mobbing/ zum Download zur Verfügung und kann auch direkt beim Landfrauenverband bezogen werden.

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