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Freudenstadt Stadtwaldfest zieht viele Besucher an

Von
Foto: Schwark

Freudenstadt - Mit rund 3300 Hektar Waldfläche ist Freudenstadt einer der größten Waldbesitzer im Land. Beim Stadtwaldfest erhielten die Besucher einen Einblick in die Waldpflege und die Forstwirtschaft und wurden zudem gut unterhalten.

Das Fest startete mit einem gut besuchten ökumenischen Gottesdienst, den Pfarrer Thomas Strohhäcker und Pastoralreferent Michael Paulus gestalteten. Die Besucher wurden von bestem Herbstwetter verwöhnt. Für die Stadt stehe die Waldpflege im Mittelpunkt, wenn es um den Erhalt der wichtigen Funktionen für den Mensch und die Umwelt gehe, betonte Oberbürgermeister Julian Osswald bei der Eröffnung. Er dankte allen Mitarbeitern im Forst, die im täglichen Kampf gegen den Borkenkäfer hervorragende Arbeit leisteten. Der Stadtwald profitiere dabei von den gut durchmischten Wäldern mit großen Tannenbeständen, die nicht vom Käfer befallen würden. Andernorts im Schwarzwald sehe das nicht so gut aus.

Der OB ging auch auf die vielfältigen Tätigkeiten der Forstmitarbeiter und Auszubildenden ein. Er dankte außerdem den Vereinen für ihre Mitarbeit am Fest. Ein dickes Lob ging an Freudenstadt Tourismus, die Organisatoren aus der Stadtverwaltung unter Federführung von Christine Schwarz sowie an das Landratsamt.

Frische Luft und Wasser

"Wald schenkt uns Leben", sagte Landrat Klaus Michael Rückert. Wald tue nicht nur gut, sondern sei für viele Menschen Leidenschaft. Waldnutzung schaffe eine Vielzahl von Arbeitsplätzen, auch bei den holzverarbeitenden Handwerkern. "Wir brauchen die Wirtschaftskraft des Waldes, gepflegt von engagierten Förstern" betonte Rückert. Er wünsche sich, dass Gebäude vermehrt mit Holz der Weißtanne gebaut werden.

Forstbereichsleiter Björn Waidelich hob die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes hervor. Der Stadtwald schenke den Menschen frische Luft und Wasser. Waidelich dankte allen Forstwirten, Auszubildenden und besonders Christine Schwarz für deren Vorbereitungsarbeiten für das Fest.

Für Unterhaltung sorgten im Festzelt die Stadtkapelle Freudenstadt, das Akkordeonorchester Pfalzgrafenweiler/Mitteltal-Obertal und der Musikverein Besenfeld. Viel zu bieten hatte der Waldparcours. Auf großes Zuschauerinteresse stieß die Schaufällung eines Baums, der gezielt auf ein ausgedientes Auto fiel. Damit sollte demonstriert werden was passieren kann, wenn Sturmwarnungen nicht beachtet werden.

Aussteller zeigen große Palette

26 Aussteller zeigten eine große Angebotspalette. Kinder lockte zum Beispiel am Landkreisstand das Zapfenwerfen und vieles mehr. Auch war an den Ständen Interessantes zum Klimaschutz und zur Gestaltung des Waldes in Zukunft zu erfahren.

Dicht umringt waren acht Sportholzfäller, die beim Lumberjack-Cup in mehreren Intervallen starteten. Muskeln und Geschick waren mit der Motorsäge, dem Beil und der Säge gefragt. Besonders beeindruckend waren Vorführungen von getunten Spezialsägen mit bis zu 80 PS. Diese sorgten mit Kettengeschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometern für Höllenlärm.

Eher sanft und schöpferisch arbeiteten die Motorsägenkünstler. Sie fertigten zu Beginn in Auftrag gegebene Holzskulpturen an. Schnelligkeit war dann beim Speedcarving-Wettbewerb gefragt, als fünf Künstler in einer Stunde fünf Skulpturen schufen. Die wurden dann zugunsten des Malteser Kinder- und Jugendhospizdienstes versteigert.

Großes Interesse weckten die Vorführungen der Garuda- Falknerei. Kinder wurden bei den Vorführungen mit eingebunden. Einen Weißkopfadler oder Wüstenbussard sieht man in Freudenstadt nicht alle Tage. Alles rund ums Holz gab es auch auf dem Festplatz zu sehen.

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