Tourismusdirektor spricht von 7000 Besuchern. Vereine präsentieren sich an Ständen.
Freudenstadt - Rund 7000 Besucher sind zum Freudenstädter Stadtfest gekommen – trotz des Dauerregens insbesondere am Samstagabend.
Zahlreiche Besucher, darunter viele jüngere Menschen, wollten sich ihre Feierlaune insbesondere am Samstagabend aber nicht verderben lassen. Freudenstadts Tourismusdirektor Michael Krause sprach von 7000 Besuchern. Entschädigt wurden die Besucher durch ein Musik-Feuerwerk, das am Samstagabend den Freudenstädter Himmel ausleuchtete.
Zwei Schläge reichen für den Fassanstich
Noch regenfrei war es am Freitagabend, als Oberbürgermeister Julian Osswald das fest mit dem Fassanstich offiziell eröffnete. Zwei Schläge reichten ihm dafür. Mit dabei waren sein Amtskollege Ulf Stecher und Bürgervorsteher Franz Helmut Pohlmann aus Heide in Holstein. Zu den Gästen zählten auch der Landtagsabgeordnete Norbert Beck (CDU) und zahlreiche Gemeinderäte. Die Bundestagsabgeordneten Saskia Esken (SPD) und Hans-Joachim Fuchtel (CDU) waren wegen der Trauerfeier für Helmut Kohl verhindert.
Ausgewogen stimmte der Chor des Vereins "Füreinander-Miteinander" das Fest an. Begleitet wurde er von mehreren Kindern in Tracht. Auch die Vorführungen der Freudenstädter Tanzschule Haas gefielen dem Publikum. Es spendete den jungen Tänzerinnen reichlich Applaus.
Die Fahrgeschäfte nutzten die Feiernden fleißig. Mit dem Kettenkarussell konnten sie beispielsweise Runden vor dem Rathaus drehen. Vor der Post ehrten Bürgermeisterin Stephanie Hentschel und Rosa Maria Paz, Mitarbeiterin im Kinder- und Jugendzentrum, zahlreiche Jugendliche, die es im Einzelfall auf bis zu 722 Ehrenamtsstunden gebracht hatten (wir werden noch berichten).
Für Musik sorgten Unterhaltungsbands wie The Rose, Crekko, Voice, Doppel-Kinn. Unter den Arkaden und unter Schirmen wurde dazu bis weit nach Mitternacht gefeiert.
Rettungshundestaffel verzeichnet besonders viele Zuschauer
Besinnlich startete der Sonntag mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Stadtkirche. Für Musik sorgten an dem Tag unter anderem die Blaskapelle Leanka sowie "Die Achertäler", die "Black Forest Jazz Band" oder auch die Bigband der Christophorusschule.
Viele Vereine und Institutionen stellten sich auf den Stadtfesten mit Ständen und Aktionen vor. Eine große Zuschauerkulisse verzeichneten etwa die Vorführungen der Malteser Rettungshundestaffel aus Rottenburg.