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Freudenstadt Stadt setzt auf das Nahwärmenetz

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Die Nordstadt von oben: Für den rot umrandeten Bereich wird ein energetisches Quartierskonzept entwickelt. Archiv-Foto: Schwark Foto: Schwarzwälder Bote

Worum geht es genau beim energetischen Quartierskonzept in der Nordstadt? Bei einer Pressekonferenz erklärten es die Verantwortlichen genauer.

Freudenstadt. Vorerst gehe es darum, so viele Daten wie möglich über den Sanierungsstand und die Energieversorgung der Kepler-Gebäude, des Panorama-Bads und der Häuser in dem Gebiet zwischen Wildbader Straße, Ludwig-Jahn-Straße und der Bahnlinie zu sammeln, sagte Rolf Pfeifer, Geschäftsführer der Endura Kommunal aus Freiburg, die in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats mit der Erstellung des Konzepts beauftragt worden war.

Mit diesen Daten könnte dann ein Konzept erstellt werden, wie sich die Häuser im Gebiet energetisch sanieren lassen. Ziel sei es, die Sanierungsrate zu erhöhen. Und gerade in der Nordstadt würden demnächst einige Sanierungen anstehen. Dabei gehe es darum, was der Einzelne – also der Eigentümer – tun kann, und darum, welche Infrastruktur die Stadt dafür zur Verfügung stellen kann. Der Schwerpunkt liege auf dem Heizen und der Dämmung. Dabei stehen die Stadtwerke als Partner beim Ausbau des Nahwärmenetzes bereit. So soll unter anderem ermittelt werden, wo sich in dem Gebiet Blockheizkraftwerke lohnen könnten.

Mit der Nahwärmeversorgung habe man im Kohlstätter Hardt gute Erfahrungen gemacht, sagte Oberbürgermeister Julian Osswald. Nur wenige hätten auf den Anschluss an das Netz verzichtet. Wichtig sei: Niemand werde gezwungen, es solle überzeugt werden.

Rudolf Müller, Leiter des Amts für Stadtentwicklung, ergänzte, dass auch im neuen Baugebiet Sonnhalde Süd ein Nahwärmenetz verlegt werden soll. Das Investitionsvolumen der Bauherren sinke, wenn sie keinen eigenen Kessel oder Brenner einbauen müssten.

Auch Möglichkeiten, Photovoltaik-Anlagen aufzustellen, und der Bedarf an Ladestationen für Elektro-Autos in den nächsten fünf bis zehn Jahren sollen beim Konzept für die Nordstadt bedacht werden, denn gerade für die E-Mobilität brauche es eine entsprechende Stromversorgung.

Um möglichst viele Menschen mit dem Bürgerinformationstermin am Mittwoch, 13. Juni, ab 17.30 Uhr in der Aula der Theodor-Gerhardt-Schule zu erreichen, werde es ein Rahmenprogramm geben, sagte Pfeifer. So stehen wohl drei E-Autos bereit, mit denen die Gäste als Beifahrer eine Runde drehen können. Außerdem können sie E-Bikes ausprobieren. Eine Drohne soll bei gutem Wetter aufsteigen und live Bilder von Freudenstadt und insbesondere der Nordstadt liefern. Dazu kommen dann noch unterschiedliche Referenten.

Nach der Erstellung des Konzepts gehe es ans Sanierungsmanagement, führte Pfeifer von Endura Kommunal weiter aus. Aber bis dahin ist es noch weit. Das Geld, mit dem die KfW-Bank das Vorhaben fördere, stamme übrigens aus dem Kohlenstoffdioxid-Zertifikatehandel des Bundes, sagte Pfeifer. Damit könnte auch ein mögliches Management gefördert werden.

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