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Freudenstadt Stadt lässt sich Erhalt des Erscheinungsbilds was kosten

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An einem Haus in der Alfredstraße wurden Klappläden montiert. Foto: Schwarzwälder Bote

Freudenstadt (hb). Wer in Freudenstadt einen Beitrag dazu leistet, typische Elemente der Baugeschichte zu erhalten, kann von der Stadt auf einen Zuschuss hoffen. 30 000 Euro sind jährlich in dem Topf, den es bereits seit dem Jahr 2011 gibt.

Die Stadt will mit dieser Förderung finanzielle Anreize für Erneuerungs-, Herstellungs- und Instandsetzungsmaßnahmen schaffen. Geld gibt es unter anderem für Schindelschirme, Klappläden an Fenstern oder Holzfenster mit Sprossenteilung. In den vergangenen Jahren konnten schon etliche Fassaden in ihrer Ursprünglichkeit erhalten werden.

Der Leiter des Baurechts- und Ordnungsamts, Christoph Gerber, gab in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur und Umwelt (AIU) einen Überblick über die Anträge und Maßnahmen des Vorjahres. Insgesamt gingen 17 Anträge ein, von denen drei wieder zurückgezogen wurden. Gerber zeigte einige Beispiele für bezuschusste Maßnahmen. So wurden unter anderem an den Gebäuden Marktplatz 12 und 45 Holzfenster erneuert und Klappläden angebracht. Neue Klappläden erhielten auch die Gebäude Marktplatz 55, Alfredstraße 33 und ein Haus in Igelsberg.

Es sei ein "ganz erklecklicher Beitrag", den die Stadt leiste, bemerkte Christoph Gerber. Er riet dazu, das Programm fortzusetzen, denn die Gebäudeeigentümer seien großteils bereit, einen Beitrag zum guten städtebaulichen Erscheinungsbild zu leisten. Der finanzielle Beitrag der Stadt bringe auch die Wertschätzung dieser Bereitschaft der Eigentümer zum Ausdruck und werde von diesen so auch empfunden. Gerber schilderte auch seinen Eindruck, dass die einfache Abwicklung des Antrags-, Bewilligungs- und Abrechnungsverfahrens großen Anteil am Erfolg in der Umsetzung der Richtlinie hat. Für das laufende Jahr sei die Antragsfrist zwar bereits abgelaufen, doch es könnten noch Anträge gestellt werden, denn 12  000 Euro seien noch verfügbar. Bisher seien zwölf Anträge gestellt und zehn bereits bewilligt worden.

Für den Erhalt typischer Elemente der Baugeschichte in Freudenstadt gelten folgende Zuschusssätze:

 Für Schindelflächen an bestehenden Gebäuden und Neubauten maximal 30 Euro pro Quadratmeter Schindelfläche.

 Für Klappläden an bestehenden Gebäuden und Neubauten maximal 50 Euro pro Stück.

 Für Holzfenster an bestehenden Gebäuden und Neubauten zahlt die Stadt maximal 100 Euro pro Stück.

 
 

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