Rainer Joos vom Stadtseniorenrat und Bernd Keppler vom DRK (vorne von links) sowie DRK-Geschäftsführer Dieter Dettinger (im Fahrzeug) dankten Präsident Roland Lepold vom Lions-Club für die Spende. Foto: DRK Foto: Schwarzwälder Bote

Kommunales: 2500 Euro bewilligt / Lions-Club übergibt Spende

Freudenstadt (ds). Vor fünf Jahren hatte das "Rufauto 60plus" in Freudenstadt Fahrt aufgenommen. Doch seit März vergangenen Jahres stehen die Räder wegen Corona still.

Der Stadtseniorenrat hofft, dass der in Kooperation mit dem Kreisverband des Roten Kreuzes angebotene Fahrdienst, der die Mobilität der Senioren aus der Stadt und ihren Stadtteilen verbessern soll, im Sommer wieder starten kann.

Dafür wird auch für 2021 wieder ein Zuschuss von der Stadt Freudenstadt in Höhe von 2500 Euro benötigt, über den der Ausschuss für Verwaltung, Tourismus und Soziales in seiner Sitzung zu entscheiden hatte. Bürgermeisterin Stephanie Hentschel erklärte, man wolle den Zuschuss für 2021 in voller Höhe, jedoch maximal bis zur Kostendeckung, gewähren, auch wenn das Rufauto nicht ganzjährig unterwegs sei.

Oberbürgermeister Julian Osswald machte deutlich, dass die Stadt sämtliche freiwilligen Aufgaben, die ab 2022 anstehen – dazu gehört auch der Zuschuss für das Rufauto – in der Haushaltsstrukturkommission überprüfen müsse.

Der Stadtseniorenrat werde alles tun, um das Angebot zu erhalten, und habe sich bereits auf die Suche nach Spendern gemacht, versicherte Stadträtin Anita Zirz (SPD). Der Ausschuss stimmte dem Zuschuss zu.

Eine Spende über 1000 Eurofür das Rufauto gab es bereits vom Lions-Club. Präsident Roland Lepold übergab sie an Rainer Joos vom Stadt-Seniorenrat Freudenstadt und Vertreter des DRK. Das "RufAuto 60 Plus" werde vermisst. Vor allem in Stadtteilen, in denen der öffentliche Nahverkehr Lücken aufweist, bräuchten Senioren dieses soziale Angebot, so Rainer Joos.

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