Herrliches Frühlingswetter lockte Besucher aus allen Himmelsrichtungen nach Freudenstadt zur Fahrzeugschau und zum verkaufsoffenen Sonntag. Foto: Ade

Neu- und Gebrauchtwagenschau mit verkaufsoffenem Sonntag: Besucher und Händler strahlen um die Wette.

Freudenstadt - Von Traumwetter begleitet waren am Wochenende die Neu- und Gebrauchtwagenschau und der verkaufsoffene Sonntag des HGV in Freudenstadt. Blies am Samstag noch ein frischer Wind über den Marktplatz, so grüßten gestern Sonne pur und sommerliche Temperaturen.

Neue Automodelle, sparsame Hybridfahrzeuge, attraktive Gebrauchtwagen und fachkundige Beratung lockten am Samstag und Sonntag zur Neu- und Gebrauchtwagenschau der Autohäuser auf den oberen Marktplatz. Dieses Mal war es eine besondere Schau, denn sie wird seit 40 Jahren regelmäßig veranstaltet. Mit dem Wetter präsentierten sich auch die Freudenstädter Autohäuser und die HGV-Geschäfte von ihrer besten Seite. Geöffnet hatten gestern nicht nur die Einzelhändler in der Innenstadt, sondern auch in den Gewerbegebieten.

Sechs Autohäuser und zwei Zweiradhändler waren bei der Schau auf dem oberen Marktplatz vertreten. Dort genossen viele Besucher nach dem Betrachten der Fahrzeuge die lang ersehnten Sonnenstrahlen. Kleine Snacks und kulinarische Aufmerksamkeiten gab es zudem nicht nur auf dem Marktplatz, sondern zum Teil auch in den Geschäften.

Ein Rahmenprogramm wertete die Veranstaltung zusätzlich auf. Dabei gefielen Quadfahren und Kinderschminken ebenso wie am Sonntag eine von Peter Seeger organisierte Oldtimerschau. Meist strahlend wie Neufahrzeuge, standen die sorgsam gepflegten Oldtimer auf dem Parkplatz vor der Polizei.

Mit Baujahr 1972 kam das 350 SLC-Coupee von Klaus Gebauer dem 40. Geburtstag der Freudenstädter Fahrzeugschau am nächsten. In Reih und Glied standen außerdem Raritäten wie ein 500er Fiat Topolino mit 15 PS von 1935, ein englischer Austin-Healy 3000 von 1961, ein Porsche-Cabrio von 1964, ein Ferrari Dino von 1971 und die ältesten Fahrzeuge: ein Peugeot Quadrilette Baujahr 1926, ein Ford A von 1928 mit "Schwiegermuttersitz" als Besonderheit und ein Opel 1,8 Liter von 1931.

Berufe rund ums Auto

Mit dem Slogan "Die Freudenstädter Autohäuser bilden aus" informierten Meister und Auszubildende der Autohäuser in einem Zelt zusammen mit der Heinrich-Schickhardt-Schule über die entsprechenden Berufe rund ums Auto. Da das Fahren einen Führerschein voraussetzt, lag es nahe, dass sich auch die Freudenstädter Fahrschulen vorstellten und Optiker kostenlose Sehtests anboten.

Gut lief es auch bei den Eisdielen, vor denen sich gestern die ersten Schlangen bildeten. Für den Handels- und Gewerbeverein baute Stefan Wirth in der Reichsstraße wieder eine Spielekiste mit mehreren Outdoor-Tischspielen auf. Betreut wurde diese von der Kinderwerkstatt Eigensinn.

Glücklich waren am Ende neben den Besuchern auch die Händler: "Sehr zufrieden" zeigte sich Florian Möhrle vom Autohaus Möhrle: "Das Wetter passt, viele gute Gespräche, viele Interessenten", bilanzierte er. "Die Menschen strömen nach Freudenstadt, besser kann’s für uns nicht laufen", strahlte André Niederreiner, Filialleiter der ahg Autohandelsgesellschaft Freudenstadt, der die Fahrzeugschau und den verkaufsoffenen Sonntag des HGV als "gute Kombination" sieht.

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