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Freudenstadt Sommernachtsfest überzeugt mit stimmigem Konzept

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OB Julian Osswald schwang beim Fassanstich den Hammer. Mit am Zapfhahn: Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (rechts). Foto: Schwark

Freudenstadt - Premiere gelungen: Das Konzept für das neue Sommernachtsfest, das das ehemalige Stadtfest ersetzt, passt. Bei der Bewirtung ist – was die Zahl der Stände angeht – allerdings noch Luft nach oben.

Nachdem es mit dem Besucheraufkommen beim erstmaligen Sommernachtfest anfangs noch eher zäh lief, war der Marktplatz gegen 22 Uhr nahezu brechend voll. Das neue Sommernachtsfest Freudenstadt zog Tausende von Besuchern an. Die erlebten einen herrlichen Sommerabend sowie ein alles in allem gelungenes Sommernachtsfest. Insgesamt präsentierte sich das neue Sommernachtsfest mit einem stimmigen Konzept als friedliches und kultiviertes Fest mit starkem Musikprogramm.

An einigem könnte noch gefeilt werden. So gab es Kritik, dass die Essens- und Getränkestände nicht ausreichen. Das zeigte sich auch in langen Schlangen an den Ständen, zum Teil mit Wartezeiten von über einer halben Stunde. Knapp bemessen war auch die Zahl der Toiletten und Mülltonnen. Zum Fassanstich begrüßte Oberbürgermeister Julian Osswald zahlreiche Ehrengäste, darunter den Parlamentarischen Staatssekretär Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel (CDU) und die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken (SPD). Ebenso hieß Osswald Bürgermeisterin Stephanie Hentschel, Tourismusdirektor Michael Krause sowie Gemeinderäte willkommen.

Großes Hallo für Volkstanzgruppe

Ein Lob erhielten Mitorganisator Siegfried Kögel und alle Helfer, die beim Sommernachtsfest mitwirkten. Ein großes Hallo gab es für die Volkstanzgruppe Colégio Benjamin Constant aus Sao Paulo. Die 27 Gäste, darunter 23 Tänzerinnen und Tänzer, besuchen in Brasilien eine deutsche Schule.

Nun sind sie 14 Tage im Eduard-von-Hallberger-Institut zu Gast, um danach Deutschland zu erkunden. Mit mehren Auftritten begeisterte die Volkstanzgruppe auf der ganzen Linie.

Das Musikprogramm, ebenfalls auf dem oberen Marktplatz, eröffnete die Band Janne, mit Pop und Rock. Auf dem unteren Marktplatz legte die Formation Diva ebenso rockig los. Die Schweizer Künstlerin Ana Bobinac begeisterte ihr Publikum, das Stimmungsbarometer stieg steil nach oben, während sich das Festgelände mehr und mehr füllte. Die aufgebauten Zelte wurden viel frequentiert.

Hit auf Hit lieferte auf dem oberen Marktplatz die Frank Wesemann Band. Auf seine Fans konnte das ehemalige Pur-Mitglied Roland Bless mit seiner Band zählen. Den Abschluss machte auf dem oberen Marktplatz die Formation Roxxfrech mit ihren kessen Sängerinnen.

Festivalstimmung vermittelte schon die große Bühne auf dem unteren Marktplatz. Dort konnte sich die Gruppe Crekko so richtig austoben. Sie zelebrierte Hard Rock vom Feinsten, und das Publikum ging richtig mit. Zu den Höhepunkten des Abends zählte die Queen-Revival-Band. Deren Sänger ahmte den echten Freddie Mercury täuschend echt nach. Bei ihrem späten Auftritt ab 0.45 Uhr trumpfte Veronique Gayot auf. Viel Lob gab’s für das farbenfrohe Musikfeuerwerk. Während Richtung Osten heftiges Wetterleuchten am Himmel zu sehen war, schmückten ihn über dem Marktplatz farbige Muster.

Mit einem ökumenischen Gottesdienst startete der Sonntag. Hier hatten die vereinigten Musikvereine Wittlensweiler-Pfalzgrafenweiler, der Musikverein Eintracht Göttelfingen und die Mühltal-Musikanten ihren großen Auftritt. Am Sonntag stand außerdem der Sing-Your-Song-Contest auf dem Programm (wir werden noch berichten). Auch das Kinder- und Familienprogramm machte dem Nachwuchs Spaß.  Stimmen zum Fest: Walter Koch aus Freudenstadt war von den humanen Preisen und der guten Musik angetan. Marita Haas, ebenfalls aus Freudenstadt, fand das Fest gelungen. Auch im Außenbereich habe die Gastronomie viel zu tun gehabt und vom Sommernachtfest profitiert. Der Versuch war es wert, so Günter Züfle aus Musbach, der das Fest ebenfalls positiv bewertete. Die Narrenzunft war an beiden Tagen mit einem Stand dabei. Schriftführerin Sarah Kübler war vom Andrang begeistert.

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