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Freudenstadt So lustig wie ein Zirkus ohne Clowns

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Kabarett zu Hause: Die "Drei vom Dohlengässle" auf dem Bildschirm.Foto: rt Foto: Schwarzwälder Bote

Der Versuch von Kultur am Dobel, sich trotz abgesagter Veranstaltungen in Coronazeiten mit einem digitalen Angebot in Erinnerung zu bringen und gleichzeitig den Künstlern eine Möglichkeit zum Auftritt und zum Geldverdienen zu geben, wird wohl einmalig bleiben.

Freudenstadt (rt). Der Versuch verlief am Freitagabend zwar ganz zufriedenstellend, zeigte aber, dass Kleinkunst und Comedy ohne Zuschauer so lustig ist wie ein Zirkus ohne Clown.

Mitschnitt wird Künstlerinnen honoriert

Das Online-Portal "Kulturkanal.live" von Regionentheater-Intendant Andreas Jendrusch hatte es Kultur am Dobel ermöglicht, den Mitschnitt des Programms "Glück isch Glücksach" von den "Drei vom Dohlengässle" als Livestream im Internet kostenlos für das Wohnzimmer zu Hause zu präsentieren. Und dies just an jenem Abend des 15. Mai, an dem die drei Komödiantinnen im Stadthaus auftreten wollten.

Den Mitschnitt wird Kultur am Dobel trotz fehlender Eintrittsgelder den drei Künstlerinnen honorieren, außerdem verhallte der Ruf nach Spendengeldern für die Komödiantinnen durchaus nicht ungehört. Und auch das lukullische Knabber-Angebot vom Café Pause war stark nachgefragt.

Die Resonanz auf das Angebot war mit rund 280 Klicks durchaus stattlich. Jedoch lehrt das Kultur-Angebot aus der Dose den Wert und die Atmosphäre eines Kultur-am-Dobel-Abends im gemütlichen Schweizer-Saal des Stadthauses erst richtig zu schätzen. Zu einem Kabarett-Abend gehören nun einmal der direkte Kontakt zum Künstler, gehören spontanes Lachen, Reaktionen von Künstlern und Zuschauern, gehört die gemeinsame Freude am Spaß. All das fehlte – naturgemäß – vor dem Bildschirm zu Hause.

Dennoch zeigt sich Marianne Wolf aus dem Vorstandsteam von Kultur am Dobel ganz zufrieden. Zufrieden vor allem mit den Vorstellungen der "Drei vom Dohlengässle": "Ein echtes Antivirenprogramm mit einem himmlischen Durcheinander, richtig gut und witzig."

In der Tat zeigten sich die drei schwäbisch-geschwätzigen Dohlen schlagfertig und gut aufgelegt beim Klatschen, Singen und sogar Tanzen. Und sie sparten nicht mit schwäbischer Hausfrauen-Philosophie aus der Schublade: "Dahoim kenn‘ i mi halt aus". Wie wahr! Wie es im restlichen Sommerprogramm bei Kultur am Dobel weiter geht, steht noch nicht fest.

Für Sonntag, 21. Juni, haben sich "The Shoo Schoos" angesagt, eine sechsköpfige Band mit Black Forest Swing. Ob sich das mit den derzeit geltenden Corona-Auflagen machen lässt, ist im Moment fraglich. Kultur am Dobel hält‘s da mit Gina Maas von den "Drei vom Dohlengässle": "Zum Glück gibt‘s Humor.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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