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Freudenstadt Schilder der Nationalpark-Gegner sollen weg

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Um die Nationalpark-Region attraktiver zu gestalten, sollen die Schilder der Gegner weichen. Foto: dpa

Freudenstadt -  "Miteinander ins Gespräch kommen", so bezeichnete der Hauptgeschäftsführer der IHK Nordschwarzwald, Martin Keppler, die Zielrichtung und das Hauptanliegen des im Freudenstädter Kurhaus veranstalteten Tourismuskongresses, zu dem Unternehmer, Gastronomen und zahlreiche interessierte Gäste erschienen waren.

Aus verschiedenen Blickwinkeln wurde unter anderem versucht, Tourismus und wirtschaftliche Standortfragen unter einen Hut zu bringen. Martin Keppler, der als Veranstalter das erste Wort hatte, warf die Problematik der Fachkräftesicherung auf – ein Thema, das die Unternehmen in der Region besonders beschäftigt. Er betonte, dass die Attraktivität einer Region die Lebensqualität günstig beeinflusse. Dazu zählt Keppler Freizeitmöglichkeiten wie Schwimmbäder oder Sportstätten. Die wiederum bieten nicht nur den Einheimischen, sondern auch den Gästen Anreize – hier schließt sich der Kreis.

Christopher Krull, Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH, betonte, dass es auch darum gehen müsse, den Schwarzwald und dessen Schönheit mit Überzeugung zu vertreten. Man müsse "stolz darauf sein, was man zu bieten hat". Die Marke Schwarzwald gehöre nach wie vor zu den Top Ten im europäischen Tourismusangebot. Das Hauptanliegen von Klaus Mack, Bürgermeister in Bad Wildbad und Vorsitzender des Tourismus Aktionsbündnis Nördlicher Schwarzwald, lautet: Auch die Bürger müssen von den verschiedenen Attraktionen der Region profitieren können.

Manfred Kohl, Geschäftsführer der Tourismusberatung Kohl & Partner, der das Impulsreferat zum Thema "Tourismus als Standortfaktor" hielt, führte aus, dass der Schwarzwald nicht in Nord und Süd differenziert werden solle, sondern dass die Fachleute gemeinsam ein tragfähiges branchenübergreifendes Konzept anbieten müssten. Aber Bekanntheit alleine führe noch nicht zur Buchung, so Kohl. Buchungsentscheidende Produkte seien etwa ausgewiesene Rad- und Mountainbike-Wege wie auch Wander- und Familienangebote. Auch Gesundheits- und Fitnessangebote, Spezialkliniken, gesunde Ernährungsangebote und vieles andere könnten dazu führen, die Gästezahlen deutlich zu erhöhen. Nötig seien auf vielen Gebieten Investitionen, die auch den Mittelstand unterstützen.

Alle Redner waren sich einig, dass Netzwerke und gute Zusammenarbeit Erfolge erzielen können. Verstärkte Bemühungen um ausländische Gäste seien ebenso notwendig wie gute Angebote für Tagestouristen aus den Räumen Karlsruhe und Stuttgart.

Kritik äußerte Kohl in Bezug auf die Nationalparkdiskussion und die Gegner. Die Schilder "Nationalpark – nein danke" müssten unbedingt verschwinden. Die Nationalparkregion müsse für die Besucher attraktiv gestaltet werden, mit einem großen Besucherzentrum und nicht mit kleinen "Infoständchen" einzelner Gemeinden. Begleitete Führungen durch das Gebiet sollten angeboten werden, um durch Attraktivität Sympathie für den Nationalpark zu wecken, forderte Kohl.

 
 

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