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Freudenstadt Saft schmeckt auch in Kugelform

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Lehrlinge der beteiligten Partnerunternehmen arbeiteten sich in die digitale Vermittlung von Experimenten und Bastelaktionen ein, hier zwei Auszubildende der Firma Arburg, die in die Farbenlehre einführten. Foto: Arburg Foto: Schwarzwälder Bote

Tüfteln und Ausprobieren liegt bei den "Schlaufuchstagen" im Landkreis ja in der Natur der Sache. Wegen Corona konnte die Entdeckermesse für Kinder diesmal nicht im Kur- und Kongresszentrum Freudenstadt stattfinden. Aber das Konzept funktionierte auch digital.

Kreis Freudenstadt. Normalerweise tummeln sich bei der Veranstaltung Tausende von Mädchen und Buben im Kurhaus. Einige Kooperationspartner aus Industrie und Bildung hatten sich bereits im Frühjahr dazu entschlossen, kein Risiko einzugehen und deshalb einen anderen Weg einzuschlagen, teilt die Kreisvolkshochschule Freudenstadt mit. Die Entscheidung, die "Schlaufuchstage" ins Internet zu verlegen, stellte sich als richtig heraus.

23 Angebote zur Auswahl

Angeboten wurden 18 Experimentiervideos und fünf Live-Übertragungen mit naturwissenschaftlichen Inhalten. Um sich professionell zu präsentieren, wurden bei der Industrie- und Handelskammer sowie in den Firmen Videostudios eingerichtet. Lehrlinge arbeiteten sich in die technischen Anforderungen einer Videoproduktion und von Konferenzschaltungen ein, so die Volkshochschule.

Unter Anleitung von Ausbilder Pierre Huissel führten beispielsweise Auszubildende der Firma Arburg in Loßburg in die Farblehre ein und bauten einen Farbkreisel. Ein weiterer Spitzenreiter bei den Aufrufen im Internet war der Workshop "Saft in Kugelform herstellen – molekulare Küche" der Firma Oest in Freudenstadt. Alginat und Calciumlactat wurden von der Firma zur Verfügung gestellt. Mittels einer Rezeptur konnten Kinder Saft in Perlenform herstellen und essen.

Kurs rasch ausgebucht

Schnell ausgebucht war die virtuelle Bastelwerkstatt "Das Raketenauto" der Firma Memminger-Iro aus Dornstetten. Aus vorgefertigten Bauteilen wurde ein Auto mit eigenem Antrieb zusammengebaut. Bisher wurden die Videos bereits mehr als 700 Mal angeklickt, Tendenz steigend. Mit dabei war auch in diesem Jahr der Science Entertainer Joachim Hecker. Er war in den Livestreams "Science is fun!" und "Mathe-Magie"“ zu sehen. Hier konnten die zuschauenden Kinder direkt Fragen zum Workshop oder zum naturwissenschaftlichen Phänomen stellen.

Vorteile des Internets

Lehrer beurteilten die digitale Form der Schlaufuchstage positiv, da der Einsatz der Videos an die Unterrichtsvorbereitungen und den Unterrichtsablauf optimal angepasst werden konnte, so die VHS. Vorteile der digitalen Messe: Der Start-Zeitpunkt war flexibel zu wählen, und das Video konnte an geeigneten Punkten angehalten und zurückgesetzt werden.

Videos weiterhin online

Auch die jungen Entdecker freuten sich, nicht auf die "Schlaufuchstage" verzichten zu müssen. "Für die Kinder war dies wieder eine tolle Abwechslung zum Schulalltag. Es gab viele schöne Momente, in denen die Kinder miteinander gelacht, gestaunt und experimentiert haben", so die Rückmeldung eines Lehrers. Insgesamt blicken die Veranstalter auf eine gelungene digitale Messe zurück. Die Experimentiervideos bleiben bis Ende Januar online.

 Die Kreisvolkshochschule, die für die Organisation der "Schlaufuchstage" verantwortlich ist, nimmt Anmeldungen unter www.schlaufuchstage.de unter Telefon 07441/9 20  14  44 entgegen und verschickt die Zugangslinks für YouTube.

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