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Freudenstadt Rüstzeug für den Arbeitsmarkt

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50 Jahre Netzwerk Fortbildung. Ein Grund für etliche Mitglieder zu feiern (von links): Eckhard Salowsky, Melanie Bernauer, Bianca Böhnlein, Dietmar Stengele, Sascha Falk, Elke Peters, Eva-Maria Willner, Lucienne Reichardt und Manfred Kling. Foto: Keck Foto: Schwarzwälder Bote

50 Jahre Netzwerk Fortbildung in Baden-Württemberg: Grund genug, einen zufriedenen Blick auf die Vergangenheit zu richten, gleichzeitig aber nach vorne zu schauen, denn Bildung ist niemals abgeschlossen.

Freudenstadt. Das Netzwerk Fortbildung mit den Regionalbüros Freudenstadt-Horb und Ortenau, vertreten durch deren Leiterin Bianca Böhnlein, nahm das Jubiläum zum Anlass für eine Mitgliederversammlung, ein Pressegespräch und eine kleine Feier. Eigens aus Stuttgart war Ministerialrat Dietmar Stengele vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau angereist. Im Gepäck hatte er Informationen über Zustandekommen, Zweck und Aufgaben des Netzwerks.

Hervorgegangen ist es aus den 1968 ins Leben gerufenen "Arbeitsgemeinschaften für berufliche Fortbildung". Dass diese Einrichtung bisher bundesweit einmalig ist, berechtigt das Land dazu, sich in die Brust zu werfen. Immerhin werden die 31 regionalen Netzwerke und Regionalbüros mit jährlich rund 1,6 Millionen Euro gefördert. Diese "Qualitätsgemeinschaft" wird vor Ort vertreten durch Kreisvolkshochschuldirektor Sascha Falk und Diplom-Volkswirtin Bianca Böhnlein. Ihr Einsatz für die berufliche Weiterbildung war Dietmar Stengele ein besonderes Lob wert. Ohne engagierte Partner kann das Netzwerk nicht funktionieren, und so haben sich ihm eine Reihe von Unternehmen und Einrichtungen angeschlossen.

Aus Helfern Fachkräfte machen

Das Podium im Freudenstädter Kreishaus, das vom örtlichen Netzwerk-Vorsitzenden Sascha Falk moderiert wurde, nutzten einige Weiterbildungs-Botschafter, um ihr Portfolio in kurzen Redebeiträgen darzustellen.

Den Reigen der Wortmeldungen eröffnete Melanie Bernauer, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt bei der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim. Sie tritt dafür ein, aus Helfern Fachkräfte zu machen. Von den gut 214 000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Nordschwarzwald sind über 40 000 Helfer. Deren Qualifizierung könne dem Fachkräftemangel zumindest teilweise abhelfen. Elke Peters vertrat die Steinbeis Business Academy. Die Steinbeis-Hochschule in Berlin verleiht Bachelor-Abschlüsse mit möglicher Qualifikation für ein weiterführendes Masterstudium. So setzt beispielsweise das Hotel Traube Tonbach auf Qualifizierung, auch nach der Ausbildung, mit Seminaren für angehende Führungskräfte.

Manfred Kling repräsentierte den Bildungsträger Oberlinhaus Freudenstadt. Zusätzlich zu den bereits bewährten Aus- und Fortbildungsgängen mit teilweise internationalen Verbindungen bietet sein Haus Bachelor-Studiengänge für Pflege und für frühkindliche Bildung und Erziehung in Verbindung mit der evangelischen Hochschule Ludwigsburg sowie der pädagogischen Hochschule Ludwigsburg an. Einen Baustein markiert ferner die Fortbildung von jungen Flüchtlingen.

Die Leiterin von "meridianum" – Institut und Schule für Kinesologie in Schenkenzell, Eva-Maria Willner, ist mit ihrer Einrichtung im Mai dieses Jahres dem Netzwerk Fortbildung beigetreten. Ziele der Arbeit von "meridianum" sind Stressabbau, Prävention und Burnoutprophylaxe. Angesprochen werden unter anderem Ärzte, Altenpfleger, Erzieherinnen, Lehrer und Logopäden. Die Weiterbildungen sind als Zusatz zu ihrem Beruf gedacht. Stillstand kommt für die Mitglieder des Netzwerks Fortbildung nicht in Frage: Sie haben bereits Aktionen für die kommenden Jahre im Visier.

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