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Freudenstadt Rathaus strahlt in Rot

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Das Freudenstädter Rathaus in die Signalfarbe Rot getaucht. Foto: Michel Foto: Schwarzwälder Bote

Freudenstadt. Die Veranstaltungsbranche ist in großer Not. Wegen Corona fallen die Umsätze weg. Um darauf aufmerksam zu machen, wurden in Freudenstadt am Montagabend das Rathaus und ein Gebäude in der Alfredstraße rot angestrahlt.

"Das Ziel ist, mit der Regierung in den Dialog zu kommen, um herauszuarbeiten, was es für Hilfsmöglichkeiten für die Branche gibt. Kredithilfen sind nicht ausreichend.", erklärt Sieglinde Schmidt von "Florales Ambiente".

Sie gehört zu den Initiatoren der Aktion "Night of Light" in Freudenstadt. Im Zuge der Aktion wurden deutschlandweit von 22 bis 1 Uhr über 9000 Gebäude angestrahlt, um auf die dramatische Lage der Vernanstaltungsbranche hinzuweisen. Aus der Freudenstädter Region haben sich zwölf Unternehmen an der Aktion am Rathaus beteiligt. Durch das Anstrahlen des Rathauses mit rotem Licht sollte eine Signalwirkung erzielt und die Bevölkerung auf die Situation eines gesamten Wirtschaftszweigs aufmerksam gemacht werden, so Schmidt.

Auch in der Alfredstraße wurde ein Gebäude in rotes Licht gehüllt – das Elektrofachgeschäft von Klaus Neef. "Ich bin selbst nicht direkt betroffen, ich habe aber einige Geschäftspartner in der Branche, die von der Krise schwer betroffen sind", so Neef. "Ich habe als Akt der Solidarität an der Aktion teilgenommen, um aufzuzeigen: Da brennt’s."

Unterstützt hat ihn dabei Ulrich Scheckenhofer, Inhaber eines Veranstaltungsunternehmens in Loßburg und damit selbst direkt betroffen. Im Laufe des Abends versammelten sich einige Schaulustige vor Neefs Geschäft. "Vom Musiker über den Krimiautor bis hin zum Rentner. Es hat sich eine Gruppe auf der Straße gebildet, die sich über das Thema ausgetauscht hat, einige selbst direkt betroffen", so Neef. Auch am Rathaus liefen einige Passanten vorbei und erfreuten sich an dem Lichtspiel. "Viele fanden es schön", sagt Désirée Fehr von der Bässler GmbH, ein Unternehmen aus Baiersbronn, das die Aktion ebenfalls mitinitiiert hat.

So sei man auch mit einigen ins Gespräch gekommen. "Die Menschen zeigten Verständnis für unsere Lage", so Fehr. Die Aktion selbst habe reibungslos funktioniert und gezeigt, wie professionell die Firmen auftreten können, erklärt Fehr.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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