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Freudenstadt Protest gegen Atomkraft

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Mahnwache auf dem oberen Marktplatz: Der Protest gegen die Atomenergie reißt nicht ab. Foto: Altendorf-Jehle

Freudenstadt - Er will nicht abreißen, der Protest gegen die Atomenergie. Regelmäßig treffen sich über 100 Menschen zur Mahnwache auf dem Freudenstädter Marktplatz. Auch nächsten Montag ab 18 Uhr demonstrieren sie wieder, um die Abschaltung der Atomkraftwerke einzufordern. 

"Es ist mein ewiger Drang, die Welt besser zu machen", erklärt Dietmar Lust (Bündnis 90/Die Grünen) seine Motivation, jeden Montag auf dem Marktplatz zu stehen. "Wir leben hier in und auf und von unserer grünen Umwelt. Da sollte es unser oberstes Ziel sein, diese auch zu erhalten."

"Ich bin ein alter Atomkraftgegner", bekennt Martin Franz (BUND), der seit nunmehr über 30 Jahren gegen Atomkraftwerke kämpft. Er habe schon immer die Hoffnung gehabt, dass der Atomausstieg eines Tages gelingt. Die Hoffnung sei aber noch nie so groß gewesen wie zurzeit.

Auch Walter Trefz (BUND, Bürgeraktion) ist seit Wyhl mit dabei beim Kampf gegen die Atomkraftwerke. "Ich werde ständig angelogen. Man behauptet, es wird alles besser. Das stimmt nicht, es wird alles schlechter." Trefz ist ein Verfechter der direkten Demokratie, die sieht er auch in der Mahnwache. Begeistert ist er auch, dass immer so viele Frauen zur Mahnwache kommen.

Pfarrer Frank Ritthaler von der evangelisch-methodistischen Kirche betont: "Ich bin hier, damit der Protest nicht einschläft." Alle seien durch Japan aufgeschreckt, nun gelte es aber, dran zu bleiben. Nur dadurch könne man Druck erzeugen. Auch er hat bei der Mahnwache schon gesprochen und die Kerze aus der Friedenskirche mitgebracht, die dort zum Gedenken der Toten in Japan brennt. Die Frage der Energiewende sei eine Frage aller und könne nicht den Politikern allein überlassen werden, so Ritthaler. Noch immer wollten die Atomlobbyisten einem weismachen, dass bei einem Atomausstieg die Lichter ausgingen und der Strom teurer werde. Das alles stimme einfach nicht, so Ritthaler deutlich verärgert.

Und die Macher der Mahnwache sind nicht alleine. Über 100 Menschen treffen sich jedes Mal auf dem Marktplatz.

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