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Freudenstadt Preise im Panorama-Bad steigen

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Künftig soll es bei den Eintrittskarten nur noch die Kategorien Erwachsene und Ermäßigte geben. Foto: Jeric

Freudenstadt - Die Eintrittspreise im Panorama-Bad Freudenstadt samt Freibad steigen, das hat der Gemeinderat Freudenstadt in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Dafür es aber einen "Kids Club" für Kinder mit günstigeren Preisen geben.

Künftig soll es bei den Eintrittskarten nur noch die Kategorien Erwachsene und Ermäßigte geben. Außerdem ist ein sogenannter Kids Club für Kinder geplant. Die Mitglieder zahlen weniger Eintritt. Damit steigen die Eintrittspreise für Kinder, die öfter ins Bad kommen, nicht so drastisch. Zudem gibt es einmal im Jahr ein Geschenk. Mitglied können Kinder zwischen drei und 14 Jahren werden. Die Karte kostet im ersten Jahr zehn und in jedem weiteren dann fünf Euro. Die Ermäßigung gilt auch bei der Familienkarte.

Die Tageskarte werde teurer. Immerhin verbrächten die Gäste auch immer mehr Zeit im Bad, sagte Tobias Degout, Geschäftsführer des Bäderbetriebs.

Räte debattieren

Gemeinderätin Anita Zirz (SPD) sagte, sie tue sich schwer, sich zwischen dem Abmangel und der Gesundheitsförderung durch Schwimmen zu entscheiden. In Bädern vergleichbarer Größe müssten Kinder erst ab sechs Jahren zahlen.

Stefan Langrehr (CDU) regte an, dass für Kinder nicht wie für Erwachsene ein Aufpreis von zwei Euro für den Besuch des Vitalbereichs genommen werde. Der Vitalbereich sei eine zusätzliche Leistung, die könnten Kinder und Erwachsene gleichermaßen bezahlen können, entgegnete Degout.

Carola Broehrmann (CDU) stellte den Antrag, dass Kinder bis zu einem bestimmten Alter freien Eintritt haben. Solche Experimente könne sich die Stadt bei dem Abmangel des Bades nicht leisten, sagte Oberbürgermeister Julian Osswald. Zumal das Bad bei entsprechendem Wetter knallvoll sei. Und es seien moderate Preise, betonte er.

Degout fügte an, dass für Familien zuletzt viel getan worden sei, man denke nur an den Rutschenturm und die Attraktionen im Bereich der ehemaligen Innenrutsche. Außerdem: Das Parken sei umsonst, das gebe es auch nicht überall.

Reinhard Klumpp (CDU) wollte wissen, ob der Sonn- und Feiertagszuschlag wirklich notwendig sei. Er falle so heftig aus. An Tagen, an denen das Wetter stimme, müsse man Geld verdienen, sagte Osswald. Und sonntags gingen die Leute nunmal ins Schwimmbad. Mit dem Zuschlag lasse sich der Besucherstrom auch besser steuern, ergänzte Degout. Bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung stimmte der Gemeinderat den neuen Preisen zu. Etwa 100 000 Euro Mehreinnahmen sollen durch die Umstellung generiert werden,

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