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Freudenstadt Präsidentenwechsel beim Rotary Club Freudenstadt

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Der bisherige Rotary-Präsident Sebastian Finkbeiner (Zweiter von links) und sein Nachfolger Stephan Krüger mit ihren Partnerinnen. Foto: Heykes Foto: Schwarzwälder Bote

Freudenstadt/Baiersbronn. Hotelier Sebastian Finkbeiner hat das Präsidentenamt des Rotary Clubs Freudenstadt bei einem Festakt im Baiersbronner Hotel Traube Tonbach an den Dermatologen Stephan Krüger aus Freudenstadt übergeben. Die Übergabe wurde mit einem Dinner von Spitzenkoch Florian Stolte in der wiedereröffneten Köhlerstube des neuen "Temporaire" der "Traube Tonbach" zelebriert.

Der Rotary Club Freudenstadt zählt aktuell 48 Mitglieder. Trotz des Ausnahmezustands der vergangenen Monate können die Mitglieder auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Sebastian Finkbeiner resümierte vor den versammelten Rotariern: "Für uns in der ›Traube Tonbach‹ fing 2020 durch den Brand in unserem Stammhaus bereits außergewöhnlich turbulent und schwierig an. Wenig später hat dann Corona unser aller soziales Leben aus den Angeln gehoben und viele Herausforderungen mit sich gebracht. Doch insgesamt können wir als Rotarier für das vergangene Jahr eine positive Bilanz ziehen. Wir konnten alle unsere Förderversprechen einhalten." Finkbeiner dankte dem Vorstand für die Unterstützung während seiner Präsidentschaft.

Auch dank Spenden anlässlich einer Charity-Küchenparty in der "Traube Tonbach" konnte ein hoher Betrag für gemeinnützige Zwecke gesammelt werden. Die Mittel kamen verschiedenen Einrichtungen wie der Grundschule Baiersbronn zugute. Zudem wurden zwei begabte Jugendliche der Keplerschule für eine Teilnahme an der Bläsergruppe der Musik- und Kunstschule Freudenstadt unterstützt.

Stephan Krüger dankte für die gelungene Übergabe. "Gemeinsam haben wir wieder einiges erreicht, und es ehrt mich, jetzt für ein Jahr dem Rotary Club vorzustehen". Er wolle die Freundschaft im Club zum Wohle aller pflegen, um mit den Rotariern noch mehr Verantwortung in der Region zu übernehmen, gerade mit Blick auf die Auswirkungen durch Corona, erklärte der Dermatologe aus Freudenstadt seine Zielsetzung für die Amtszeit.

Fokus auf soziale Folgen der Corona-Krise

Neben dem Dank für das Engagement stand der Ausblick auf kommende Aktionen des Clubs auf dem Programm. Laut Beschluss der Mitglieder soll der Fokus auf die sozialen Folgen der Corona-Krise wie häusliche Gewalt an Frauen und Kindern gelenkt werden. "Wir werden uns einigen wichtigen Projekten zuwenden", verriet der neue Präsident und nannte exemplarisch eine gemeinsame Aktivität mit der Frauenhilfe zum Thema "Frauen in Not" sowie die geplante Besichtigung des Therapiezentrums Osterhof in Klosterreichenbach.

Corona hatte auch die gewohnten Treffen des Rotary Clubs außer Kraft gesetzt. So war die Amtsübergabe an den neuen Präsidenten das erste persönliche Zusammenkommen der Mitglieder seit Beginn der Krise im März. In der Zwischenzeit hatten die Rotarier sich regelmäßig online zusammengefunden, um alle wichtigen Themen zu besprechen. Trotz der Einschränkungen konnten die Mitglieder ihre Aktivitäten für den guten Zweck aufrechterhalten.

Sebastian Finkbeiner findet genau diesen Zusammenhalt besonders wertvoll: "Ich bin jetzt seit 2012 Rotarier und schätze das starke, produktive Miteinander. Jeder nimmt seine Aufgabe ernst, und da der Club aus Personen jedes Berufsstands besteht, können wir unser Fachwissen für gemeinnützige Zwecke besonders gut nutzen", so der scheidende Präsident. "Unserem neuen Präsidenten wünsche ich eine erfolgreiche Amtszeit."

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