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Freudenstadt Polizei hat viel zu lange Anfahrtswege

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Polizeihauptkommissar Dieter Finkbeiner und Polizeioberrat Gerold Schumacher (von links) unterrichteten den Landtagsabgeordneten Norbert Beck über die Arbeit des Polizeireviers Freudenstadt. Foto: Roth

Freudenstadt - Um die Auswirkungen der Polizeireform auf den Landkreis Freudenstadt ging es beim Besuch des CDU-Landtagsabgeordneten Norbert Beck bei der Polizei in Freudenstadt. Aber auch die Möglichkeit der Kommunen, ein Alkoholverbot an Brennpunkten in Innenstädten zu erlassen, war Thema bei der abendlichen Streifenfahrt, die Beck zusammen mit Polizeihauptkommissar Dieter Finkbeiner und Polizeikommissarin Peggy Raisch unternahm.

So zeigte sich Beck davon überzeugt, dass den Kommunen und der Polizei die Arbeit erleichtert würde, wenn das Land den Städten im Land die Möglichkeit an die Hand geben würde, an Brennpunkten den Alkoholkonsum zu untersagen. Gerade verschiedene Einsätze, an denen Beck auch an diesem Abend mit dabei war, hätten gezeigt, dass bei festgestellten Verstößen der Alkohol oft eine entscheidende Rolle spielt. Vor allem Jugendliche, bei denen dann auch Personen- und Alterskontrollen durchgeführt wurden, seien besonders anfällig.

"Wir versuchen dann auch immer den richtigen Ton zu treffen und dafür zu werben, dass der Alkoholkonsum keine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ist. Wenn das nicht hilft, greifen wir durch", so Polizeihauptkommissar Dieter Finkbeiner.

Im weiteren Gespräch auf dem Polizeirevier mit Leiter Gerold Schumacher kam Beck auf die Auswirkungen der Polizeireform zu sprechen. Er, so Beck, müsse sich an Fallbeispielen immer noch viel Kritik an der Polizeireform anhören. Dabei würden beispielsweise die langen Anfahrtswege des Unfalldienstes und damit verbundene Wartezeiten vor Ort oft bemängelt. So dürfe es nicht sein, dass bei schweren Verkehrsunfällen eine Fahrt von Rottweil nach Schönmünzach von über 70 Kilometern hingenommen werden müsse. "Da bleibt nicht nur viel Zeit der Beamten auf der Straße sondern auch Material und Benzin", so Norbert Beck. Gleichwohl fahren die Freudenstädter Beamten zu jedem Einsatz und übernehmen die ersten Maßnahmen.

Sorgen bereiten Revierleiter Schumacher derweil die stark zunehmenden Einbruchsdiebstähle, was aber kein Freudenstädter Problem, sondern ein landesweites Phänomen sei. Dem entgegen zu wirken bedürfe es eines immensen Personalaufwands. "Prävention und ein wachsames Auge sind dabei enorm wichtig. Meistens brechen die Täter ihr Vorhaben dann ab, wenn sie sich zu lange an gut gesicherten Türen oder Fenster beschäftigen müssen", so Norbert Beck abschließend.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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