Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Freudenstadt Piloten stehen in den Startlöchern

Von
Foto: Schwark Foto: Schwarzwälder Bote

Das Flugfeld in Musbach ist bereit: Am Samstag, 13. April, startet die Fliegergruppe Freudenstadt in die neue Saison. Bis Ende Oktober wollen die Piloten bei schönen Wetter an den Wochenenden und Feiertagen wieder mit ihren Flugzeugen abheben.

Freudenstadt-Musbach. Samstags beginnt der Schulflugbetrieb um 14 Uhr. Die Überlandflieger können, je nach Wetterlage, bereits ab 10 Uhr abheben. Sonntags beginnt der Flugbetrieb um 10 Uhr. Um sich vollends für die kommende Saison fit zu machen, gibt es am 12. April in Musbach einen Flugsicherheitsabend. Dabei informiert der Vorsitzende Axel Reich gemeinsam mit Flugbetriebsleiter Armin Baur über neue Regularien und Vorschriften, die eingehalten werden müssen.

Konzentration gefragt

Jeder Pilot muss nach der langen Winterpause zwei Flüge mit einem Fluglehrer absolvieren. Auch Training ist für die Flieger wichtig. Denn besonders beim Start und bei der Landung ist hohe Konzentration gefragt. Bei der Fliegergruppe Freudenstadt wird viel ehrenamtlich gearbeitet. So erledigte Werkstattleiter Michael Lamparth kürzlich die letzten Prüfungen der Vereinssegelflugzeuge. Ein amtlich bestätigter Prüfer vom Baden-Württembergischen Luftfahrtverband nahm die Flugzeuge genau unter die Lupe.

Wichtig ist ebenso, dass die Fallschirme der Segelflieger in bestimmten Intervallen gepackt werden. Denn im Fall eines Falles hat die Luft eben keine Balken. So muss sich jeder Pilot darauf verlassen, das die Rettungsschirme perfekt gepackt sind. Schon seit vielen Jahren übt Jörg Müller diese Tätigkeit aus. Dazu hat er mehrere Lehrgänge bei einem Fallschirmpacker besucht.

Wartung ist wichtig

Regelmäßig werden auch das Motorflugzeug und der Ultraleichtflieger in Intervallen gewartet und geprüft. Motorflugwart Christof Geißler kümmert sich um die vorgeschriebenen Regularien. Neun Segelfluglehrer stehen bereit, um dem Nachwuchs das Fliegen beizubringen. Ab 14 Jahren darf man mit der Ausbildung beginnen. Mit 16 Jahren kann bereits der Flugschein erworben werden. Dazwischen heißt es üben, üben und nochmals üben. Wenn es gut läuft, steht nach etwa 80 Starts, mehreren Seilrissübungen und Landungen aus ungewohnter Position der erste Alleinflug an. Bei Überlandflügen sind die Segelflieger bis zu zehn Stunden im engen Cockpit unterwegs. An guten Tagen können bis zu 900 Kilometer geschafft werden. Der Traum vom ersten "1000er" ging in Musbach noch nicht in Erfüllung. Die Flieger freuen sich, wenn Gäste vorbeischauen, die sich für ihr Hobby interessieren.

Weitere Informationen: www.fg-freudenstadt.de

Ihre Redaktion vor Ort Freudenstadt

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.