Schüler der Eduard-Spranger-Schule erlebten mit ihren polnischen Austauschpartnern interessante Tage im rund 1400 Kilometer entfernten Landkreis Tomaszowski. Foto: Eduard-Spranger-Schule Foto: Schwarzwälder-Bote

Schüler entdecken den polnischen Landkreis Tomaszowski

Freudenstadt. 21 Schüler der Eduard-Spranger-Schule Freudenstadt besuchten im Rahmen der Partnerschaft zwischen den Landkreisen Freudenstadt und Tomaszowski ihre Gastgeberfamilien im Südosten Polens. Der Austausch zwischen dem Wirtschaftsgymnasium und der dortigen Partnerschule Nr. 1 (Lyzeum Im. Bartosza Glowackiego) findet im jährlichen Wechsel statt und stand in diesem Jahr unter dem Zeichen der seit zehn Jahren bestehenden Landkreispartnerschaft.

Die lange Reisestrecke von rund 1400 Kilometern wurde von der Schülergruppe zusammen mit ihren Lehren Christine Schwab, Martina Spissinger und Stephan Reinhardt etappenweise mit dem Bus bestritten. So wurde auf der Hinfahrt ein erster Zwischenhalt in Prag gemacht.

Am nächsten Reisetag wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau besucht. Nach einer Übernachtung in Krakau wurde die Reise nach Tomaszow-Lubelski fortgesetzt. Hier wurde die gesamte Gruppe am dritten Abend nach ihrer Abfahrt in Freudenstadt empfangen.

In den folgenden fünf Tagen erwartete die deutschen und polnischen Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm, das federführend von der polnischen Deutschlehrerin Katarzyna Wazna organisiert worden war. So wurden zwei der größten Städte in der Umgebung besichtigt: Die Renaissance-Stadt Zamosc mit ihrer beeindruckenden Planarchitektur und Stadtmauer, sowie die Stadt Lublin.

Viel Anklang fanden auch die deutsch-polnischen Projekte, die an der Schule Nr.1 selbst organisiert wurden. Dazu gehörten die Zubereitung eines Pierogi (einer typischen polnischen Teigtasche mit Füllung), polnische Volkstänze, Volleyball, Fußball und Badminton. Das Projekt mit dem größten Anklang bei allen deutschen und polnischen Schülern, war das gemeinsame Singen von aktuellen Popliedern als auch traditionellen, polnischen Volksliedern. Den deutschen Schülern und Lehrern wurde auch die Möglichkeit geboten, am Unterricht teilzunehmen.

Nach den Projekten und Ausflügen, die meist vormittags stattfanden, hatten die deutschen Jugendlichen nachmittags Zeit, ihre Gastfamilien besser kennenzulernen und die polnische Gastfreundschaft zu genießen. Abends wurden von den polnischen Schülern und Lehrern gemeinsame Treffen organisiert, bei denen fröhlich gefeiert wurde, bevor die Heimreise anstand die über Breslau führte.

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