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Freudenstadt Parkour-Sportler auf Zwischenstopp in Heimat

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Auch in sozialen Netzwerken zeigt der Parkour-Sportler Fotos von sich. Foto: Privat Foto: Schwarzwälder-Bote

Freudenstadt - Der gebürtige Freudenstädter Parkour-Profi Andy Haug ist wieder für einen Zwischenstopp in seiner alten Heimat Freudenstadt gelandet.

Seit eineinhalb Jahren lebt der Stuntmann und Profisportler in Mexico City, wo er viele Freunde und die passenden Bedingungen für seinen Sport gefunden hat. Haug, der schon einige Werbeclips mit bekannten Filmgrößen gedreht hat, fühlt sich in der mexikanischen Hauptstadt sehr wohl.

In seine Heimatstadt Freudenstadt kehrt er immer gerne zurück. Bis Ende September wird er noch in Deutschland bleiben, dann heiratet sein Bruder. Danach geht es wieder zurück in die internationale Wohngemeinschaft, in der er zurzeit wohnt.

"Meine Mitbewohner kommen aus Kolumbien, Mexiko und Russland – das ist schon sehr gemischt, aber der Parkour-Sport verbindet uns sehr", erzählt Andy Haug. Seine Wahl sei auf Mexiko gefallen, da dort die Parkourszene sehr ausgeprägt sei und auch die landschaftlichen Gegebenheiten für Werbeaufnahmen einfach stimmen, erzählt er. "Dort ist Parkour ein sehr beliebter Sport, da man kaum Ausrüstung braucht. Es ist also eine günstige Sportart, die großen Zulauf hat."

Als Haug 2015 zur Weltmeisterschaft nach Mexiko reiste und sich einen Tag vor dem wichtigen Wettkampf verletzte, war das aus sportlicher Sicht zunächst mal eine Katastrophe. In Mexiko gefiel es ihm dann aber so gut, dass er sich zu einem längeren Aufenthalt entschloss. Zumal Andy Haug schon erste Kontakte über die mexikanischen Starter beim Wettkampf auf der Parkour-Anlage in Baiersbronn geknüpft hatte.

In den vergangenen eineinhalb Jahren hatte Haug in Mexiko einiges zu tun: Er trat in Werbespots und auch regelmäßig für die Firmen Microsoft und HP auf, für die er bei neuen Produkteinführungen für besondere Showeffekte sorgte. "Das waren dann immer richtig professionelle Parkour-Shows mit speziellen Lichteffekten und spektakulärer Pyrotechnik", sagt der Sportler. "Mexico City ist das Hollywood der spanisch-sprachigen Länder, hier sind die Möglichkeiten groß", erzählt er weiter. In einem Werbespot für eine Bank spielte er einen Gangster, der auf sportliche Weise der Polizei entkommt. "Da wir Parkour-Künstler immer wieder spektakuläre Bilder brauchen, bieten sich auch die coolen Kulissen der mexikanischen Pyramiden oder der Dschungel an, um hier gute Fotos zu machen."

Aktuell gibt Haug aber sein Wissen und Können an Schüler aus Freudenstadt und Umgebung weiter. Erst kürzlich fand ein Parkour-Kurs in Baiersbronn mit der Realschule statt, und die Kinder waren begeistert. Es komme oft vor, dass er von Schulklassen oder Vereinen gebucht werde, die in Sachen Beweglichkeit und Koordination noch etwas lernen möchten, so Haug.

Die Arbeit mit den Kindern macht ihm Spaß, und auch der Heimataufenthalt bei seiner Familie gefällt ihm. Natürlich ist Andy Haug auch in den sozialen Netzwerken wie Instagram oder Snapchat mit Videos und Bildern zu finden. Ebenso hat er eine eigene Internetseite unter www.andy-haug.com.

Weitere Informationen: gibt es im nächsten Schwarzwälder Kinderboten, der wöchentlich erscheinenden Kinder-Abonnementzeitung des Schwarzwälder Boten. Weitere Informationen dazu unter: www.schwarzwaelder-kinderbote.de

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