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Freudenstadt Notfallhilfe im Landkreis verbessern

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Die Organisatoren Christoph Gründler, Markus Gründler, Bürgermeister Gerhard Link und Gunter Kaißling (von links), Anästhesist am Krankenhaus Freudenstadt, bei der Eröffnung der Notfalltage Foto: Schwark Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Lothar Schwark

Kreis Freudenstadt. Das Überleben von Notfallpatienten im Landkreis Freudenstadt durch die Einbeziehung aller Beteiligten zu verbessern, ist eines der Ziele der ersten Freudenstädter Notfalltage, die gestern im Kurhaus eröffnet wurden.

Bei der Begrüßung war Stiftungsvorstand Markus Gründler von der Gebrüder-Gründler-Stiftung, die diese Veranstaltung initiiert hat, vom Interesse aller Beteiligten angetan. So hatten sich mehr Teilnehmer angemeldet als erwartet. "Ein voller Kienbergsaal am ersten Tag, das freut uns sehr", so Markus Gründler zu den applaudierenden Gästen.

Während gestern etwa 170 Personen des Notfallmedizinischen Fachpersonals wie Ärzte, Mitarbeiter aus dem Rettungsdienst und der Krankenpflege sich bei Workshops und Simulationen oder Fachvorträgen fortbildeten, steht heute ab 9 Uhr nach der Begrüßung durch Landrat Klaus Michael Rückert der Festvortrag "Tod durch Behandlungsfehler" an. Danach üben Menschen mit erweiterten medizinischen Kenntnissen, zum Beispiel Einsatzkräfte der Feuerwehren, der DLRG, des THW, der Polizei oder Altenpfleger, Arzthelferinnen und Betriebssanitäter in Kleingruppen verschiedene Notfallsituationen.

Am Sonntag erhalten Personen mit besonderer Verantwortung für andere Menschen reichlich Informationen. In einem Referat geht es um "Neue Optionen im Landkreis Freudenstadt – die Freudenstädter Notfallhilfe". Zwischen 12 und 15 Uhr können Interessierte auf dem Marktplatz eine große Schauübung der zahlreichen Hilfsorganisationen beobachten.

Bürgermeister Gerhard Link freute sich gestern ebenfalls über die große Resonanz der erstmals stattfindenden Veranstaltung. "Die Notfalltage richten sich bewusst nicht nur an die Profis, die täglich in ihrem Beruf im Bereich Notfallmedizin arbeiten, sondern auch an Menschen mit besonderer Verantwortung. Denn meistens sind es nicht die Profis, sondern normale Bürger, die bei einem Notfall zuerst vor Ort sind", betonte Link. Rund 5000 Menschen würden nach einer ADAC-Umfrage jährlich sterben, weil Anwesende bei einem Notfall nicht helfen können. 79 Prozent der Befragten einer Umfrage hätten angegeben, in Notfällen zu unsicher zu sein, um helfen zu können. Deshalb sei es wichtig, mit Veranstaltungen wie diesen aufzuklären und den Menschen die Angst zu nehmen, so Link weiter. Wenn die Notfalltage als Multiplikator dienten und Wissen vermittelten, dann sei ein wichtiger Schritt getan. Die Gründler-Stiftung bezeichnete Link als verlässlichen und kompetenten Partner der Hilfsorganisationen zur medizinischen Notfallversorgung im Landkreis Freudenstadt. Die Stiftung bringe sich zum Wohl der Bevölkerung ein. Link regte an, diese Veranstaltung in gewissen Zeitabständen weiter in Freudenstadt zu organisieren. Christoph Gründler stellte die Stiftung vor, wobei es im wichtig war zu erklären, dass man lokal und regional in Notfallsituationen bei Bedarf mitwirke, ohne aber jemand etwas wegzunehmen zu wollen.

Eindrucksvoll stellte er die Arbeit der Drohnen vor, die in den beiden Gründler-Rettungsfahrzeugen mitgeführt werden. Sie hätten zum Beispiel für die Feuerwehr wertvolle Dienste in der Rettungskette geleistet. Als Beispiel zeigte er einen Film vom verheerenden Brand bei der Firma Pfalzgraf.

 
 

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