Narrenzunft beschließt Saison mit Kinderumzug und buntem Programm / Junge Hexen zeigen Tanz

Von Lothar Schwark

Freudenstadt. Bei strahlendem Sonnenschein starteten gestern zahlreiche Kinder und Eltern zu ihrem Fasnetsumzug, der vom Rathaus zur Turn-und Festhalle führte, wo ein buntes Programm wartete.Angeführt wurde die Kinderschar von den Keaberg-Hexen und "Narrenmutter" Andrea Arbogast. Mit der Kinderfasnet will die Narrenzunft Freudenstadt dem Nachwuchs eine Freude machen und die närrische Zeit ausklingen lassen. Den Kindern machte der Fasnetsumzug sichtlich Spaß, was strahlende Gesichter bewiesen.

In der gut gefüllten Turn-und Festhalle wurde den Kindern allerhand geboten. Es ergab sich dabei ein farbenfrohes Bild. Bei der Kostümierung hatten sich die Kinder allerlei einfallen lassen. Prinzessinnen, Marienkäfern, Eisbären, Pippi Langstrumpf, Seeräubern, Polizisten und vielen weiteren Figuren konnte man in der Halle begegnen. Langweilig wurde es niemandem.

Die Narrenzunft Freudenstadt hatte sich ein buntes Programm einfallen lassen. Marcus Keller und Bettina Bachhäubl moderierten die Veranstaltung. Mit einer fröhlichen Polonaise stimmten sich die kleinen Gäste auf die Kinderfasnet ein. Im Anschluss gab es einige Spiele, bei denen viele Süßigkeiten als Belohnung auf die kleinen Narren warteten. Beim Eierlaufen musste mit einem großen Löffel ein Tennisball über die Ziellinie getragen werden. Ein Hit war auch das Sackhüpfen. Treffsicherheit war beim Torwandschießen gefragt. Die jungen Hexen der Narrenzunft hatten einen Tanz einstudiert, für den sie viel Beifall erhielten.

Auch der Nachbarschafts- und Geselligkeitsverein Ziegeltal (NGZ) beteiligte sich mit einer flotten Darbietung einer Tanzgruppe an der Fasnet für den Nachwuchs. Schokolade und Kuchen mundeten den Kindern vorzüglich. Gemeinsam wurde gegen Schluss noch das "Fliegerlied" angestimmt. Nach fröhlichen Stunden ließen Kinder und Eltern den Faschingsdienstag gemütlich ausklingen. Den Abschluss machte die Narrenzunft am Abend beim Kehrausball im Sportcafé Dobel und um Mitternacht bei der Fasnetsverbrennung auf dem Marktplatz.