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Freudenstadt Nabu mit neuem Team am Start

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Der neue Vorstand der Nabu-Ortsgruppe Freudenstadt (von links): Eberhard Valtinke, Birgit Eppler, Roger Cornitzius und Peter Kappel. Foto: Nabu Foto: Schwarzwälder Bote

Freudenstadt. Der Naturschutzbund (Nabu) Freudenstadt startet mit einer erneuerten Mannschaft durch. Bei der Mitgliederversammlung im Hotel Adler in Freudenstadt galt ein besonderer Dank der ehemaligen Sprecherin Anita Splitthof. Nach vier Jahren engagierter Arbeit für den Naturschutz wurde sie aus ihrem Amt verabschiedet.

Die gut besuchte Versammlung wählte einstimmig das neue Sprecher-Gremium Birgit Eppler, Roger Cornitzius, Peter Kappel und Eberhard Valtinke. Nach der Kassenprüfung und Berichten zu vergangenen Ereignissen, sprach man über nachhaltige Projekte, die bereits erfolgreich verlaufen. So erfuhr nicht nur der Geschäftsführer des Nabu-Bezirks Gäu-Nordschwarzwald, Markus Pagel, Aktuelles zur Pflege des Gemeinschaftsgarten von Gerhard Dürr in Dornstetten und zu den Anstrengungen zum Schutz der Kröten in Mitteltal mit Birgit Eppler. Beim Krötenschutz arbeitet der Nabu Hand in Hand mit der Johannes Gaiser Realschule. Davon profitierten nicht nur die bedrohten Lurche, sondern auch die Schüler, so der Naturschutzbund.

Ein aktuelles Projekt, die neugegründete Igel-Station, die bereits im vergangenen Jahr über 30 Igel retten konnte, wurde von Roger Cornitzius vorgestellt. In die nahe Zukunft blickend, denke man über landesweite Problemfelder wie den steigenden Flächenverbrauch in Baden-Württemberg nach. Bundesweit sehe der Nabu mit Sorge das rasante Aussterben von Insekten- und Vogelarten.

Besonders angeregt diskutierten die Mitglieder jedoch über mögliche neue Projekte im Kreis Freudenstadt. "Unseren Schwarzwald, seine Pflanzen und Tiere gilt es zu schützen", machte Peter Kappel deutlich. "Touristen besuchen unsere Region, um intakte Natur zu erleben. Wo sonst leben Luchs und Auerhahn? Wo sonst blüht die Mummel – die Seerose, die dem Mummelsee seinen Namen gab?"

Klar sei, dass moderner Naturschutz drei Dinge brauche: Erstens Geld, zweitens eine stärkere Lobby und drittens – und vor allem: Menschen, die sich für den Umweltschutz begeistern, betonte Kappel. Der Nabu Freudenstadt freue sich stets über neue Helfer.

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