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Freudenstadt Mobiler Computer wird zum Werkzeug

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Ein Auszubildender steuert eine Industrieanlage über ein Tablet. Foto: Schickhardt-Schule Foto: Schwarzwälder Bote

Der technologische Wandel in der Industrie verändert zunehmend auch die Berufsausbildung.

Freudenstadt. Die Heinrich-Schickhardt-Schule setzt bereits seit einiger Zeit bei den Ausbildungsberufen Mechatroniker, Elektroniker für Betriebstechnik und Elektroniker für Automatisierungstechnik auf den konsequenten Einsatz von Tablets. Der mobile Computer wird zwischenzeitlich selbstverständlich als Werkzeug in der Schule und im Ausbildungsbetrieb eingesetzt.

Doch alleine mit dem Wechsel von Unterrichtsmethoden könne die Digitalisierung nicht nachhaltig umgesetzt werden, meint die Schule. Die Digitalisierung erfordere auch neue Unterrichtsinhalte. Ein erster Baustein auf dem Weg zur Verzahnung der technischen Disziplinen Informatik und Elektrotechnik wurde an der Heinrich-Schickhardt-Schule bereits umgesetzt. Leon Simmon, Schüler in der Jahrgangsstufe 1 am Technischen Gymnasium im Profil Informationstechnik, hat dies in einer Projektarbeit realisiert. Der Schüler programmierte hierzu einen Minicomputer, der aus Industriesteuerungen Prozesswerte auslesen kann. Diese Daten werden grafisch aufbereitet und können mittels Webbrowser über das Internet abgerufen werden.

Zwei Wochen am Stück in der Berufsschule

"Dies ist ein erster aber sehr wichtiger Schritt in das Thema Industrie 4.0 an der Heinrich-Schickhardt-Schule", so Thomas Frietsch, der als Abteilungsleiter unter anderem für die Digitalisierung der Schule und des Unterrichts verantwortlich ist.

In kommenden Jahren will die berufliche Schule eine kleine Industrieanlage aufbauen, an der alle Ausbildungsinhalte realitätsnah unterrichtet werden können. "Meine Kollegen bringen viele gute Ideen ein, die nach und nach realisiert werden müssen", so Frietsch weiter. Die neuen Lerninhalte fordern auch Änderungen an der Unterrichtsorganisation. Statt bisher eineinhalb Tage pro Woche, sind die Auszubildenden künftig zwei Wochen am Stück in der Berufsschule und anschließend vier Wochen im Ausbildungsbetrieb.

Diese Änderung, die ebenfalls von den Ausbildungsbetrieben gewünscht wird, habe den Vorteil, dass die Auszubildenden sich intensiver mit den immer komplexer werdenden Technologien mehrere Stunden am Stück auseinander setzten können, betont die Schule. Gestartet wird im kommenden Jahr mit den Elektronikern für Automatisierungstechnik um Erfahrungen zu sammeln, bevor der sogenannte Blockunterricht auf weitere Ausbildungsberufe ausgeweitet wird.

 
 

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