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Freudenstadt Menschen gehen für Frieden auf die Straße

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Das Organisationsteam mit (von links) Karin Fischer, Eberhard Haug, Birgitt Michalek und Brigitte Krebs hat schon mal ein Transparent für die Kundgebung am 7. März auf dem Oberen Marktplatz in Freudenstadt vorbereitet. Foto: Bündnis gegen Rechtsextremismus

Kreis Freudenstadt - "Lassen Sie uns ein deutliches Zeichen setzen", fordert das Bündnis gegen Rechtsextremismus, für Toleranz und Vielfalt auf und lädt Bürger der Region zu einer Kundgebung für Demokratie und Frieden ein.

Sie beginnt am Samstag, 7. März, um 11 Uhr bei der Konzertmuschel auf dem Oberen Marktplatz in Freudenstadt. Landrat Klaus Michael Rückert ruft die Einwohner des Landkreises zur Teilnahme auf. Nach vielen Stunden der Vorbereitung im kleinen Kreis steht die Organisation für die Kundgebung weitgehend. Die Teilnehmer sollen "Gesicht zeigen für Demokratie und Frieden", wie es auf den Plakaten steht. "Zeigen wir Flagge gegen jede Art der Gewalt, des Rassismus und der Verletzung der Menschenwürde", so das Bündnis gegen Rechtsextremismus. Auch der Landrat schließt sich an: In seinem Aufruf bittet er die Bürger, die Gelegenheit zu nutzen, "um ein Zeichen für Demokratie und Frieden und gegen Gewalt und Extremismus in unserem Land zu setzen".

Landrat Rückert zeigte sich spontan bereit, bei der Kundgebung eine Rede zu halten. Grußworte sprechen Freudenstadts Oberbürgermeister Julian Osswald, Diakon Georg Lorleberg für die Kirchengemeinden und Cagdas Yildan, ein Schüler der Eduard-Spranger-Schule. Die Bigband des Berufsschulzentrums unter Leitung von Alfred Ade gestaltet die Kundgebung musikalisch.

Bündnis-Sprecherin: "Leben hier unter friedlichen Glocke."

Das Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus hatte auf Anregung von SPD-Stadt- und Kreisrat Eberhard Haug Mitte Januar beschlossen, in einer Demonstration öffentlich für Frieden und Demokratie und gegen Rechtsextremismus einzustehen. Die Versammlung stand unter dem Eindruck des Terroranschlags in Paris, der zunehmenden Pegida-Demonstrationen und rechtsextremer Umtriebe auch im Kreis Freudenstadt. "Wir leben hier nicht unter einer friedlichen Glocke", sagt Birgitt Michalek, eine der drei Sprecherinnen des Bündnisses. Mit Karin Fischer, Brigitte Krebs und Eberhard Haug bildet sie das Vorbereitungsteam, das sich um den Ablauf der Veranstaltung kümmert.

"Wir wollen öffentlich zeigen, dass wir in Freudenstadt und der Region friedlich nach demokratischen Prinzipien zusammenleben können und hoffen auf Verständnis und Mitarbeit vieler Bürger gleich welcher Nationalität", sagt Michalek. Das Bündnis hat inzwischen viele Organisationen und Vereine angesprochen, Kirchen und Schulen, Ämter und Behörden.

"Wir laden jeden einzelnen Bürger ein, der zu seiner Haltung gegen Rechts stehen will", betont Karin Fischer. Mit mehr als 600 Plakaten, die derzeit verteilt werden, soll im Kreisgebiet auf die Kundgebung aufmerksam gemacht werden.

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