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Freudenstadt Mehr Unterstützung erwünscht

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Timm Kern sagte der FrauenHilfe seine Unterstützung zu. Foto: Privat Foto: Schwarzwälder-Bote

Freudenstadt. Auf Einladung der FrauenHilfe Freudenstadt besuchte FDP-Landtagsabgeordneter Timm Kern die Beratungsstelle des Vereins in der Lindenstraße. Er kam zusammen mit seiner Büroleiterin Martina Wulfmeyer und der FDP-Kreisvorsitzenden Angelika Engeln.

Birgit Kluck-Puttendörfer, Vorstandsfrau und Leiterin des FrauenHilfe-Beratungsteams, stellte die Arbeit des Vereins und der Beratungsstelle vor. Insbesondere die stetig steigenden Fallzahlen (2011: 155 neue Beratungsfälle) einerseits und die geringe finanzielle Unterstützung der Arbeit durch Stadt und Kreis Freudenstadt andererseits lagen den ehrenamtlich arbeitenden Frauen auf der Seele. Ihre Anträge auf einen Personalkostenzuschuss seien bereits zweimal vom Kreistag abgelehnt worden, so die Frauen. Er habe sich nicht träumen lassen, dass die Situation so schlecht sei, sagte Kern: "Ich bin entsetzt." Die Unterstützung seitens des Landkreises sei keine Frage nicht vorhandener Geldmittel, sondern eine Frage der Priorisierung zu fördernder Projekte. Mit der FrauenHilfe war er der Meinung, dass der Kreis die Opfer häuslicher Gewalt nicht allein lassen könne.

Susanne Brückner aus dem FrauenHilfe-Vorstand erläuterte, dass der Kreis Freudenstadt über die Beratungstätigkeit des Vereins hinaus auch auf vielen anderen Ebenen von der FrauenHilfe profitiere. "Die FrauenHilfe führt Fortbildungen zum Thema häusliche Gewalt bei der Polizeidirektion Freudenstadt durch, ist Mitglied am Runden Tisch ›Gewalt im sozialen Nahraum‹ und engagiert sich beim Netzwerk Kinderschutz sowie in weiteren Fachgremien", so Brückner.

Kern zeigte sich beeindruckt, dankte für die engagierte Arbeit und sagte seine Unterstützung zu. Auf den Hinweis der FrauenHilfe, der Kreis Freudenstadt sei nach ihrem Wissensstand der letzte Landkreis im Land, der keine Hilfeeinrichtung für von Gewalt betroffene Frauen finanziere, versprach er, eine Anfrage an die Landesregierung zu richten, um aktuelle Erhebungen zur Förderung durch die öffentliche Hand im Land zu erhalten. Schließlich müssten in den Landkreisen vergleichbare Lebensverhältnisse herrschen beziehungsweise hergestellt werden, so Kern.

 
 

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