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Freudenstadt Kunsthandwerk und Verkaufssonntag locken

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Sekt Foto: Schwarzwälder Bote

Freudenstadt - Nicht gerade vom Wetter verwöhnt war der Kunsthandwerkermarkt mit verkaufsoffenem Sonntag in Freudenstadt. Wind, Regen und kühle Luft hinderten viele Menschen jedoch nicht daran, einen Bummel über den Marktplatz und durch die Geschäfte zu unternehmen.

Schutz vor dem zeitweiligen Regen verschafften die Arkaden. Nicht frieren mussten die Besucher in den zahlreichen Geschäften, die mit allerlei Attraktionen glänzten.

Der Kunsthandwerkermarkt begann am Samstag im Regen. Dazu herrschte anfangs noch ein starker Wind, der den Aufbau der Stände erschwerte. Birgit Kronenbitter aus Schramberg hatte anfangs Bedenken, ob das gut gehe. Seit zehn Jahren hat sie sich dem Kunsthandwerk verschrieben. In Freudenstadt war sie mit ihren handgefertigten Baumschubladen, Knöpfen, Schmuck und Keramikartikeln erstmals dabei. Baumschubladen stellt sie aus einheimischen und nachwachsenden Hölzern her. Ebenfalls erstmals waren Christine und Johannes Scholderer mit Artikeln aus Holz und Ton dabei. Für die Freudenstädter war es ein Heimspiel.

Verein leistet gute Vorarbeit

Gute Vorarbeit hatten Deniz Özkul und Zoran Sipic vom Verein Freudenstadt-Marketing geleistet. Deniz Özkul ließ es sich wenige Tage vor der Geburt ihres ersten Kinds nicht nehmen, auf dem Markt vorbeizuschauen. Die Beteiligung habe gegenüber dem Vorjahr deutlich zugenommen, berichtet sie. Mit ein Grund könnte gewesen sein, das man die Kunsthandwerker noch gezielter angesprochen habe. Ein Lob ging an Marktmeister Hermann John.

In den Regenpausen nahm beim Markt die Zahl der Besucher schnell zu. Unter Zeltplanen präsentierten die einzelnen Anbieter zum Beispiel Schmuck, Dekoartikel und vieles mehr. Hoch im Kurs standen handgestrickte Socken. Ingrid Dogan war aus Hechingen gekommen und fertigte mit geschickter Hand bunte Hüttenschuhe an. Gerhard Gattenmeyer, Landwirt und Schreiner aus Franken, hatte ein großes Angebot von Holzartikeln dabei. Vor Ort sägte er Artikel für seine Kunden aus. Dazu gehörten Krippen, Sterne oder Figuren aus Holz. Gattenmeyer ist auf Märkten vom Chiemsee bis Frankfurt unterwegs.

"In Freudenstadt geht auch bei schlechten Wetter was", berichtete Michael Bräuer aus Kürnbach. Er ist seit 25 Jahren mit Trockenblumen und Floragestecken in Freudenstadt dabei. Ein Karussell und eine große Schaukel boten Kindern Abwechslung.

Viel los war am verkaufsoffenen Sonntag in den Geschäften, wo die Kunden beraten wurden. Schuhe sowie Textilien für den Herbst und Winter fanden guten Absatz. Großer Zulauf herrschte im Schwarzwald-Center oder im Kaufhaus Peters. Livemusik, Kinderschminken und eine Spielstraße sorgten dort für Abwechslung. Die BeatboxShow lockte am Stadthaus Besucher an.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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