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Freudenstadt Künstler hinterlässt seine Spuren

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Der Barbenbrunnen und die "Venus" (rechts) sind Kunstwerke von David Fahrner, die auf dem Marktplatz stehen. Fotos: Breitenreuter Foto: Schwarzwälder-Bote

Freudenstadt. Am heutigen Freitag jährt sich der Todestag von David Fahrner zum 50. Mal. Der Bildhauer zählt zu den großen Söhnen der Stadt, ein Mann, der stets bescheiden geblieben ist und zurückgezogen gearbeitet hat.Noch heute erinnern in Freudenstadt einige Skulpturen an sein Werk. Das bekannteste Exemplar dürfte die "Venus" auf dem Erinnerungspfeiler am Marktplatz sein. Eine ansehnliche Zahl von Plastiken und Kleinskulpturen findet sich im Museum im Stadthaus. Der Barbenbrunnen am unteren Marktplatz, einige Rehfiguren aus Bronze im Kurhaus und im Kurpark, der fröhliche Musikus im Garten des Landratsamts, das Bronzerelief am Stadthaus – es gibt in Fahrners Heimatstadt viele Zeugen seiner Arbeit.

David Fahrner hat darüber hinaus für zahlreiche Städte und Gemeinden im Südwesten Deutschlands und auch im Ausland Skulpturen geschaffen, auch in verschiedenen deutschen Museen ist er vertreten. Portraits, Büsten, zahlreiche Medaillen und Sonderprägungen beweisen seine große Kunst des Portraitierens. Das Stadtbauamt Freudenstadt erinnert aus Anlass des Todestags an die Möglichkeit, sich von autorisierten Fahrner-Plastiken Nachgüsse machen zu lassen.

Das Stadtbauamt verwaltet den künstlerischen Nachlass Fahrners. Der damalige Baurat Kurt Fink hatte noch zusammen mit dem Künstler dessen Arbeiten gesichtet und geordnet und diese nach Fahrners Tod bei der Stadt verwaltet.

David Fahrner wurde 1895 in Freudenstadt geboren. Er absolvierte eine Lehre in der Stuttgarter Kunstprägeanstalt, bildete sich als Graveur und Präger in Schwäbisch Gmünd aus und kehrte dann nach Freudenstadt als freier Künstler zurück. Er wurde Gründungsmitglied der Künstlergemeinschaft "Das Quadrat". 1962 starb Fahrner in Freudenstadt.

Maler-Kollege Kurt Schöpp schrieb zu einer Gedächtnisausstellung im Jahr 1963 über David Fahrner unter anderem: "Fahrner war ausschließlich Modelleur. Für seine Arbeiten benutzte er knetbaren Ton, ertastete Formen und Flächen mit seinen Fingerspitzen. Er war und blieb Portraitist und Gestalter des menschlichen Körpers. Von der Schönheit der Natur und der Volkommenheit des menschlichen Körpers war er beglückt. Wurden von seinem Auftraggeber Pathos oder Symbole verlangt, entstanden oft Konstruktionen, über die er selbst nicht immer glücklich war." Zur Entstehung der "Venus" schrieb Schöpp: "Zum Wiederaufbau der Stadt durch den damaligen Stadtbaurat Ludwig Schweizer wurde Fahrner 1953 beauftragt, eine Monumentalplastik zu schaffen. Er arbeitete an diesem Auftrag mit allen seinen Kräften. Fahrner musste in seinem Atelier Fußboden und Decke öffnen, um Platz zu gewinnen. In den Jahren 1953/54 entstand die Figur, die wohl sein größtes und das am weitesten durchgebildete Werk ist."

In weiteren Ausstellungen, darunter 1999 in der Dresdner Bank und vor zwei Jahren in der Kreissparkasse Freudenstadt, wurde das Werk David Fahrners in seiner Heimatstadt einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

 
 

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