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Kreis Freudenstadt Kreissparkasse: AfD gegen Filialschließungen

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Mehr gemeinsame SB-Filialen, wie hier in Peterzell, schlägt die AfD-Fraktion im Kreistag vor. Foto: Rath

Kreis Freudenstadt - Die Kreissparkasse Freudenstadt soll ihre Entscheidung, 15 Filialen zu schließen, noch einmal überdenken. Einen dahingehenden Antrag hat die AfD-Fraktion im Kreistag eingebracht.

Das Thema speiste Martin Raible aus Nordstetten, AfD-naher UHF-Stadtrat aus Horb, über die Bürgerfragestunde in die Sitzung am Montag in die Debatte ein. Warum der Kreistag den AfD-Antrag, die Filialschließungen "nicht klaglos hinzunehmen", nicht aufgreife, wollte er wissen. Der Erste Landesbeamte Reinhard Geiser versicherte, dass der Antrag noch offiziell behandelt werde. Er liege vor. Es sei "in der Kürze der Zeit" nicht möglich gewesen, das Thema aufzubereiten.

Appell an die Bank

Laut AfD-Papier datiert der Antrag vom 15. Mai. Darin formuliert sie einen "Appell" an die Bank, "an allen jetzt von der Schließung betroffenen Standorten für die Versorgung der Kunden über Bankautomaten und Kontoauszugsdrucker zu sorgen". Dies könne zusammen mit anderen Instituten wie den Volks- und Raiffeisenbanken erfolgen, was auch "die beteiligten Partner entlasten würde". Aus Sicht der AfD betreffe dies die Standorte Wittlensweiler, Mitteltal, Bildechingen, Nordstetten und Talheim. Die bisherigen SB-Standorte Altheim und Weitingen, die geschlossen werden sollen, müssten erhalten bleiben. Die Mitglieder des Aufsichtsrats, die aus den Reihen des Kreistags entsandt sind, sollten sich "hierfür einsetzen". Nicht alle Kunden seien willens oder in der Lage, ihre Bankgeschäfte am Computer oder mit anderen elektronischen Geräten zu regeln. Neben dem wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen müsse es dem Kreistag auch um "eine bestmögliche Infrastruktur und Versorgung der Bürger und der Wirtschaft" gehen, heißt es in dem Antrag weiter.

Debatte kommt noch

Uwe Hellstern, Vorsitzender der AfD-Fraktion, griff Raibles Vorlage in der Sitzung bereitwillig auf und bemängelte, dass der Antrag "nicht berücksichtigt wird, warum auch immer". Geiser deutete an, dass das Landratsamt mit der Doppelbelastung von Tagesgeschäft und Corona-Krisenmanagement derzeit am Limit sei, das Thema jedoch nicht unterschlagen werden solle.

Wolf Hoffmann (Grüne) entgegnete, der Kreistag könne der Bank "nur eine Empfehlung geben". Es gehe für ihn auch darum, wie die Kreissparkasse vor Schäden bewahrt werden könne. Mit Ausnahmen, etwa für Nordstetten, lasse sich das gesamte Konzept kippen. Für ihn laute auch das Ziel, Arbeitsplätze der Kreissparkasse auf Zukunft zu sichern". Das Institut schwimme nicht im Geld.

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