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Freudenstadt Kreativbranche trifft sich zum Plausch

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Stephanie Hock, Kai Wissmann und Herbert Türk (von links) vermitteln dem Publikum Mut zur Innovation. Foto: Guimouza Foto: Schwarzwälder Bote

Menschen mit kreativen Einfällen und profitversprechenden Vorhaben konnten sich beim Creative Hug im ehemaligen Hotel Waldlust in Freudenstadt über Ideen und Strategien austauschen.

Freudenstadt. Die Räume des ehemaligen Hotels Waldlust waren gut gefüllt, als der Moderator Kai Wissmann von der Visionsbox GmbH & Co. KG die Veranstaltung eröffnete. Im Saal versammelt hatten sich allerlei Akteure aus den Sektoren Wirtschaft und Kunst, aber auch so manche privaten Interessenten. Vom frischgebackenen Uni-Absolventen mit Start-Up-Idee bis hin zur Hausfrau mit kreativer Ader war ein bunt gemischtes Klientel zu Gast.

Der sogenannte Creative Hug ist eine Initiative der Medien- und Filmgesellschaft (MFG) Baden-Württemberg und findet in Kooperation mit dem Netzwerk Kreativwirtschaft Freudenstadt statt. Mit im Boot sind auch die Stadt Freudenstadt und die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald. Ziel der Reihe ist es, das wirtschaftliche Potenzial in den ländlichen Regionen zu fördern und einzelnen Kreativschaffenden eine entsprechende Beratung zukommen zu lassen. Der Namensteil "hug" (Umarmumg) steht hierbei für die soziale Komponente der Veranstaltungsreihe. Diese ließ nicht lange auf sich warten. Im Anschluss an die Anmoderation forderten Wissmann und die hinzugekommene Stephanie Hock von der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg das Publikum auf, einen Moment innezuhalten und sich nach dem linken und rechten Sitznachbarn umzusehen.

Eine kurze Kennenlernrunde brach sodann das Eis unter den Gästen und legte den Grundstein für mögliche künftige Geschäftsbeziehungen. Das Moderatoren-Duo ließ das Publikum außerdem wissen, dass die 102,4 Milliarden schwere Kreativbranche ebenso wirtschaftlich relevant sei wie die Maschinenbaubranche und sogar die Sektoren der Finanz- und Chemiewirtschaft hinter sich lasse. Dabei bestehe die Branche zum überwiegenden Teil aus Kleinstunternehmen.

Dass es sich lohnt, eine Idee, für die man brennt, mit Feuereifer zu verfolgen, bekräftigten die geladenen Redner. Einer von ihnen, der Ingenieur Tobias Danzer von der NOX Robots GmbH, berichtete von seinem Werdegang vom Studenten bis zum innovativen Pionier der Robotik. Zwar sei es ihm bewusst, dass eine Ideen-Realisierung nie ganz einfach ist, jedoch sei mit Innovation, Eifer und der richtigen Unterstützung vieles machbar.

Kunst und Lukrativität liegen nah beieinander

Für die musikalische Untermalung des Abends sorgte das Duo "Toba & Pheel" mit wortgewaltiger Rap-Poetry in Beatbox-Begleitung. In ihrem ersten Musikbeitrag stellten die Künstler sogleich die zentrale Frage des Abends, nämlich ob "Sinnieren und Kassieren" miteinander einhergingen. Eine Frage, die die Veranstalter des Abends mit einem klaren "Ja" beantworten. Im Anschluss an die Veranstaltung gab es eine Führung durch das denkmalgeschützte Gebäude des Hotels Waldlust. Die architektonische Kombination aus Jugendstil und Belle Epoque, die das Hotel prägt, gilt laut Herbert Türk, dem Vorsitzenden der Denkmalfreunde Waldlust, als Beweis dafür, dass Kunst und Lukrativität sehr wohl nah beieinander liegen.

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