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Freudenstadt Krankenhaus: Betriebsrätin Opfer von Mobbing?

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Wurde im Freudenstädter Krankenhaus eine Betriebsrätin Opfer von Mobbing? Foto: KLF

Freudenstadt - Jörg Marx, bislang Vorsitzender des Betriebsrats am Freudenstädter Krankenhaus, hat seinen Posten an der Spitze des Gremiums aufgegeben. Dies gab er bei der Betriebsversammlung des Krankenhauses mit seinen knapp 1000 Beschäftigten bekannt. Er rechnete dabei auch mit seinen Betriebsratskollegen ab.

Marx bleibt aber weiter Mitglied des 15-köpfigen Gremiums. Zu der Angelegenheit wollte er unserer Zeitung gegenüber keinen Kommentar abgeben. In seiner Rede, die am schwarzen Brett aushing und unserer Zeitung zugespielt wurde, nannte er als einen Grund ein Gerichtsverfahren am Arbeitsgericht Pforzheim.

In diesem ging es um eine Betriebsrätin, der wegen Datenmissbrauchs gekündigt werden sollte. Die Betriebsrätin sprach hingegen von Mobbing seitens ihres Vorgesetzten. Das Verfahren endete mit einem Vergleich.

Mangelnde Unterstützung

Marx sprach von mangelnder Unterstützung der anderen Betriebsräte gegenüber der Kollegin, sogar von Vorverurteilung. Der Betriebsrat habe sich nicht dazu durchringen können, von der Geschäftsführung eine Fortzahlung des Gehalts zu fordern, als diese das während des Verfahrens eingestellt hatte. Ein privates Schreiben an die Geschäftsführung, in dem er forderte, das Gehalt weiter zu zahlen, hätten nur fünf von 13 anwesenden Betriebsräten unterschrieben. Das Gerichtsverfahren hätten gerade einmal drei Betriebsräte vor Ort verfolgt.

Er könne nicht Vorsitzender eines Gremiums sein, das so mit einer Kollegin umgehe, heißt es in der Rede von Marx. Dazu komme noch, dass das Gremium zuletzt Beschlüsse gefasst und Diskussionen geführt habe, die er nicht mittragen könne. Dabei ging es um die Auszahlung von Überstunden, die Reduzierung der Einspringpauschale und Zweifel seitens des Gremiums an der Wirksamkeit von Betriebsvereinbarungen.

Diese Beschlüsse könne er so nicht gegenüber den Beschäftigten vertreten, so Marx weiter. Er werde aber mit seiner Arbeit als Betriebsrat weitermachen.

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