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Freudenstadt Kooperation in Sachen Klimaschutz

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Die Wärmedämmung ist ein Bereich, in dem die Energieagentur neutrale Beratung anbietet. Foto: Berg

Freudenstadt - Die Stadt Freudenstadt unterstützt die Arbeit der Energieagentur in Horb und steigt im Mai als Gesellschafterin ein. Bürgermeister Gerhard Link sieht dies als positives Beispiel interkommunaler Zusammenarbeit.

Durch den Beitritt zur Energieagentur, für den in den Haushaltsberatungen vom Gemeinderat die Weichen gestellt wurden, hat jeder Freudenstädter Bürger die Möglichkeit, sich beraten zu lassen. Im Ausschuss für Infrastruktur und Umwelt (AIU) des Gemeinderats erläuterten die Geschäftsführer Eckhardt Huber und Martin Heer sowie Energiemanagerin Anna Neumann das Konzept der Energieagentur, von deren Arbeit in Zukunft auch die Stadt Freudenstadt und ihre Einwohner profitieren sollen.

Zu den Zielen und Aufgaben der Agentur zählen die Beratung, zum Beispiel zu Dämmmaßnahmen oder anderen Energiesparmöglichkeiten, die Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit, Schulprojekte sowie die Minimierung des CO2-Ausstoßes.

Die Energieagentur ist zwar in Horb angesiedelt, will jedoch für den gesamten Landkreis tätig werden, wie Eckhardt Huber betonte. So haben neben den bisherigen Gesellschaftern Horb, Eutingen, Empfingen und drei Banken im Landkreis auch die Städte und Gemeinden Freudenstadt, Dornstetten, Wörnersberg und Glatten angekündigt, als Gesellschafter bei der gemeinnützigen GmbH einzusteigen.

Anbieterunabhängige und produktneutrale Energieberatung

Wie Martin Heer im AIU hervorhob, ist die neutrale Beratung von Bürgern, Kommunen und Unternehmen das oberste Ziel der Einrichtung, wobei die Erstberatung stets kostenlos ist. Für Freudenstadt könne das zum Beispiel auch eine Unterstützung bei der Umsetzung des im vergangenen Jahr verabschiedeten Klimaschutzkonzepts bedeuten, so Heer. Außerdem könne bei investiven Maßnahmen ein fünf Prozent höherer Förderanteil herausspringen. Ein Kooperationspartner der Energieagentur in Horb ist die Verbraucherzentrale, um eine anbieterunabhängige und produktneutrale Energieberatung zu gewährleisten, die stets auf den Einzelfall bezogen ist, wie Martin Heer erläuterte. Im Blick habe man dabei das wirtschaftliche Interesse des Verbrauchers und nicht das von Unternehmen.

Die Energieagentur in Horb wurde mit einer dreijährigen Anschubfinanzierung durch das Land Baden-Württemberg gegründet. "Wie geht es nach diesen drei Jahren weiter?", wollte Stadtrat Friedrich Wolf (Freie Wähler) wissen. Dann müsse man mit Zuschüssen und den Gesellschafteranteilen, die jeweils ein Euro pro Einwohner betragen, arbeiten, erläuterte Martin Heer. Stadtrat Walter Trefz (Bürgeraktion) zeigte sich begeistert über den Beitritt von Freudenstadt zur Energieagentur. Ein dickes Kompliment hatte er für die Stadt Horb parat. Sie sei "ein leuchtendes Beispiel" in Sachen Klimaschutz.

Möglichkeiten des kommunalen Energiemanagements zeigte im Ausschuss Anna Neumann anhand der Stadt Pfullingen auf. Sie ist bei der Energieagentur in Horb auch für Projekte zum Energiesparen an Schulen und Kindergärten verantwortlich.

Konkret bedeutet der Beitritt der Stadt Freudenstadt zur Energieagentur, dass ab 13. Juni donnerstags im 14-tägigen Rhythmus nach Anmeldung bei der Energieagentur von 14 bis 17.30 Uhr Beratungen im Technischen Rathaus in Freudenstadt angeboten werden.

Weitere Informationen: www.energieagentur-in-horb.de

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