Heinrich Walther gilt als einer der renommiertesten Konzertorganisten. Foto: Veranstalter Foto: Schwarzwälder Bote

Kultur: Heinrich Walther zu Gast

Freudenstadt. Seit 2014 sind Orgelbau und Orgelmusik Unesco-Weltkulturerbe. In diesem Jahr wird der Deutsche Orgeltag bereits zum zehnten Mal begangen – beides Grund genug für den Förderverein "Freunde der Musik in der Taborkirche", am Sonntag, 13. September, ab 20 Uhr ein besonderes Orgelkonzert in der Taborkirche Freudenstadt zu präsentieren.

"35 – 28 – 24" als Titel eines Orgelkonzerts ist ungewöhnlich, es sind die Lebensjahre der drei Komponisten W. A. Mozart (1756 bis 1791), J. M Usandizaga (1887 bis 1915) und J. Reubke (1834 bis 1858).

Mozarts große Fantasie f-Moll KV 608 ist eines seiner wenigen Werke für Orgel, entstanden in seinem Todesjahr 1791. J. M. Usandizaga gilt um die Jahrhundertwende als eine der führenden Figuren im Musikleben Nordspaniens. Seine Sinfonische Dichtung "Dans la Mer" entstand 1906 im Alter von 20 Jahren, seine "Suite A-Dur" bereits 1904.

Julius Reubke wurde nur 24 Jahre alt. In seinem kurzen Leben schuf der Organist und Komponist ein Werk, das zu den wichtigsten Orgelstücken des 19. Jahrhunderts zählt: die große Orgelsonate c-Moll "Der 94. Psalm".

Mit Heinrich Walther gastiert einer der renommiertesten Konzertorganisten Deutschlands an der Rieger-Orgel in der Taborkirche. Neben seiner umfangreichen internationalen Konzerttätigkeit lehrt er an den Musikhochschulen Heidelberg, Rottenburg und Freiburg. Eine Anmeldung zum Konzert ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende gebeten.

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