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Freudenstadt Konfis geben beim Stationenlauf alles

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Die mehr als 350 Mitarbeiter und Jugendlichen formten ein großes Peace-Zeichen. Foto: Kirche Foto: Schwarzwälder Bote

Mehr als 350 Jugendliche und Mitarbeiter nahmen in diesem Jahr am Konfi-Camp des evangelischen Bezirksjugendwerks teil. "Ent.Konflikter" lautete diesmal das Motto.

Freudenstadt. Der christliche Kleinkünstler "Mr. Joy" nahm das Thema auf und ermutigte die Jugendlichen, als Friedensstifter und Lichter in die Welt zu gehen.

Die Konfirmanden staunten über seine spektakulären Tricks, seine Akrobatik auf dem Einrad und die beeindruckende Lichtershow, teilt das Jugendwerk mit. Untergebracht waren die Konfirmanden bei der Dobelmühle bei Aulendorf im Kreis Ravensburg.

In einer Konfi-Einheit stand die Jahreslosung "Sei ein Friedensstifter" im Vordergrund. Die Konfirmanden diskutierten am Beispiel der biblischen Geschichte von David und Saul in Gruppen, wie man mit Streit umgehen kann und was dabei hilft, anderen zu verzeihen. Beim Gottesdienst am Abend griff Konfi-Pfarrerin Marie-Luise Karle das Thema nochmal aus Sicht heutiger Jugendlicher auf. Abgeschlossen wurde die Konfi-Einheit mit einem großen Peace-Zeichen, das von einer Feuerwehrdrehleiter herunter fotografiert wurde.

Auch in einem Badesee konnten sich die Jugendlichen vergnügen. Viele genossen den "Giant-Swing", einen freien Fall im Hochseilgarten. In 20 Workshops konnten die Konfirmanden unter anderem Schmuck aus Kokosnussschalen basteln, Fingernägel bemalen, ihre überschüssige Power bei dem Mannschaftsspiel Jugger loswerden, mit der Konfi-Camp-Band musizieren oder sich im Bogenschießen üben.

Großer Zusammenhalt

Auch beim Stationenlauf gaben die Konfi-Gruppen alles und zeigten ihr sportliches, kreatives und geschicktes Können. Am Tag darauf zeigten die Konfirmanden und Mitarbeiter in Großgruppenspielen nochmals, was man gemeinsam schaffen kann. So transportierten sie 500 Bällebadbälle durch zwei 50 meterlange Riesenröhren im Wettbewerb. Anschließend galt es, Riesenbälle aus dem eigenen Spielraum zu bekommen, um beim Abpfiff möglichst wenige im eigenen Feld zu haben. Mit einer stimmungsvollen Abschlussrunde im Zirkuszelt endete das Camp.

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