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Kreis Freudenstadt Kommt 24-Stunden-Kindergarten?

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Der Vorstand und die Geehrten des Tageselternvereins mit Gemeinderat Peter Schäfer (links). Foto: Baiker

Kreis Freudenstadt - Kommen im Landkreis Freudenstadt bald 24-Stunden-Kindergärten, die sieben Tage die Wochen geöffnet sind? Peter Rosenberger, Horber OB und Vorsitzender des Tageselternvereins im Landkreis, hält das zumindest für eine Überlegung wert.

Dies war Thema in der Hauptversammlung des Tageselternvereins in Wiesenstetten. Laut Rosenberger erfülle der Tageselternverein eine wichtige Funktion, auch im Zusammenspiel mit dem Jugendamt. Jedes Jahr finde die Hauptversammlung des Vereins in einer anderen Stadt oder Gemeinde statt, um den Bürgermeistern vor Augen zu führen, wie wichtig die Tagespflege ist. Es werde "großartige Arbeit" geleistet. Rosenberger geht sogar davon aus, dass man künftig auch über einen 24-Stunden-Kindergarten nachdenken müsse, der auch am Wochenende geöffnet hat. Die Kindertagespflege werde immer wichtiger.

Vorstand macht weiter

Laut Paul Huber, Vize-Vorsitzender, nimmt die Zahl der betreuten Kinder durch den Tageselternverein seit 1996 zu. 2018 wurden 656 Kinder in 711 Betreuungsverhältnissen betreut, davon waren 359 jünger als drei Jahre. 49 Kinder davon waren ein Jahr alt, 97 zwei Jahre alt. Tageseltern haben eine wichtige Funktion im Landkreis Freudenstadt. In der Fachberatung für die Kindertagespflegestellen gibt es sechs Fachberaterinnen mit einem Gesamtumfang von 4,85 Vollzeitstellen. Die Fachberatung habe wichtige Aufgaben, darunter die Beratung der Eltern sowie die Vermittlung, Beratung und Begleitung der Tagespflegepersonen. Dazu komme die Suche neuer Tageseltern sowie deren Aus- und Weiterbildung, Konfliktberatung, Krisenintervention, die Organisation von Vertretungen, Ferienbetreuung in Horb sowie die Beratung in Sonderfällen wie Inklusion. Den Kassenbericht trug Susanne Schnürle vor. Die Entlastung beantragte Peter Schäfer, der als Gemeinderat von Empfingen ein Grußwort gehalten hatte. Sie erfolgte einstimmig. Schäfer leitete auch die Wahlen (Info).

Für die Kampagne des Tageselternvereins zur Kommunalwahl, hauptsächlich adressiert an die Kandidaten für den Kreistag, wurde ein Arbeitspapier verabschiedet, Daring gibt es Informationen zu Geldleistungen in der Kindertagepflege. Gefordert wird eine bessere Entlohnung der Randzeiten morgens von 8 Uhr und abends nach 18 Uhr, die Honorierung der Teilnahme an Fortbildungen, die Einführung eines Sockelbetrags statt der linearen Erhöhung der Förderleistung, ein Zusatzbetrag für die Förderung von Kindern mit besonderem Förderbedarf und die Förderung der Übernachtung von Kindern in den Pflegefamilien von 22 bis 6 Uhr mit vier Stunden. Auf alle Fälle sei eine Weiterentwicklung der laufenden Geldleistung für die Tageseltern notwendig, um wenigstens den gesetzlichen Mindestlohn zu erreichen, so der Verein.

Da die Hauptversammlung in Wiesenstetten stattfand, lieferte der Verein einige Zahlen speziell für Empfingen. Demzufolge gibt es zwei Tagespflegepersonen in der Gemeinde, die zusammen sieben Betreuungsplätze anbieten.

Vier Plätze sind für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren, zwei davon sind aktuell belegte Plätze durch Kinder U3 2. Darüber hinaus werden fünf Kinder über drei Jahren betreut, die allesamt schulpflichtig sind. In der Summe würden aktuell sieben Kinder aus Empfingen im Ort betreut.

Um zu zeigen, was die Tageseltern im Landkreis leisten, führte der Vorstand folgenden Vergleich an: Um alle Kinder unter drei Jahren, die derzeit auf diese Weise betreut werden, in kommunalen Einrichtungen unterzubringen, müssten im Landkreis 22 zusätzliche Krippengruppen geschaffen werden.

Eine Reihe von Tagesmüttern wurde geehrt . Langjährige Mitglieder sind Miriam Rothfuß, Elisabeth Schnürle und Gabriele Seeger, Sabine Fritz, Sita Gessert, Jutta Gücli, Ina Münzberg und Renate Turner. Für 20 Jahre wurde Susanne Walter aus Empfingen geehrt

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