Gute Stimmung herrschte in den Lokalen bei der letzten Kneipennacht. Das erhoffen sich die Organisatorin wieder. Foto: Fritsch

Veranstaltung der Electroclubbers geht in zweite Runde. Rockmusik in Schalterhalle.

Freudenstadt - Die Kneipennacht geht in die zweite Runde: Am Samstag, 9. März, präsentieren die Electro­clubbers in sieben Kneipen 15 DJs – mit nur einem Ticket. Die musikalische Vielfalt reicht von Mixed Music über House, Electro, Rock und Hardrock bis zu Hip-Hop und Techhouse.

Nach dem Erfolg der Kneipennacht im November vergangenen Jahres startet das Team der Electroclubbers in die nächste Runde. Das Line-Up umfasst DJs wie Chris Cavallo, iMorice, Sandro Marques und Mr. Rock. Die meisten DJs sind aus der Region: Die Zwei sind aus Oberndorf und Horb, JayE, Sir Jones und Kosinus kommen aus Freudenstadt, Bud’n Spencer sind aus Röt und Klosterreichenbach. Von Newcomern wie Holmes & Watson, die seit etwa einem dreiviertel Jahr als DJs aktiv sind, bis zu bekannten DJs wie Jacobe el loco, der viel in Karlsruher Clubs auflegt, oder Sandro Marques, der schon im Frankfurter Club U60311 aufgelegt hat, ist alles dabei.

Die sieben teilnehmenden Kneipen liegen überwiegend am Stadtbahnhof: das Bahnhofscafé, die Schalterhalle, das Café Bar Palazzo, das Waagstadl und das Bonaparte. Außerdem dabei sind das Sammelsurium in der Straßburger Straße und das Enchilada in der Lauterbadstraße. Um das "Kneipenhopping" auch stadtübergreifend zu ermöglichen, bieten die Electroclubbers einen Shuttleservice an, der kontinuierlich zwischen dem Stadtbahnhof und dem Parkplatz vor dem Kurhaus hin und her pendelt.

Besonders hebt das Team der Electroclubbers die Schalterhalle am Stadtbahnhof als Location hervor. Erst vergangenes Wochenende wurde dort bei "Lost in Music" kräftig gefeiert. Bei der Kneipennacht sorgen die DJs Phipse – der Schlagzeuger der Freudenstädter Band Crekko – und Mr. Rock für Stimmung. Rock, Hardrock und Grunge sorgen für etwas Abwechslung im sonst eher house- und electrolastigen Line-Up.

Im November zog die Kneipennacht rund 2000 Menschen an, die Kneipenwirte waren laut Electroclubbers sehr zufrieden. Daher will das Team am bewährten Konzept, DJs statt Livebands in den Kneipen spielen zu lassen, festhalten. Schließlich sei das "ganz gut eingeschlagen", so Harald Bidermann von den Electroclubbers. "Ein DJ erzeugt eine ganz andere Stimmung", erklärt er.

Mit der "mehr clubmäßig" ausgerichteten Kneipennacht wollen die Electroclubbers ein gemischtes Publikum anziehen – natürlich viele junge Leute, aber auch die Altersklasse ü35 bis 50, so Bidermann.