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Freudenstadt Klimaschutz hat hohen Stellenwert

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Eine Windturbine in Wittlensweiler gehörte ebenfalls zum Besichtigungsprogramm. Foto: Schwarzwälder-Bote

Freudenstadt - Auf großes Interesse stieß die neue Biomüllvergärungsanlage des Landkreises im Gewerbegebiet Sulzhau, die im Rahmen der Energietage Baden-Württemberg besichtigt werden konnte.

Zusätzlich informierten sich zahlreiche Bürger über das Klimaschutzkonzept der Stadt Freudenstadt auf dem Marktplatz. Die Stadtwerke gaben Einblick in die Energiezentrale im Krankenhaus Freudenstadt. Auf Interesse stieß auch eine Kleinwindturbine in Wittlensweiler, die Manfred Gukelberger auf seinem Gebäude installiert hat.

Bei regnerischem Wetter eröffnete Oberbürgermeister Julian Osswald den Energietag der Stadtwerke vor dem Rathaus. Erstmals beteilige sich Freudenstadt am Energietag, berichtete er und dankte Christof Gerber vom Bauverwaltungs- und Umweltschutzamt sowie Sandra Zepf, die die informative Veranstaltung vorbereitet hatten. Beide Mitarbeiter informierten an einem Infostand über regenerative Energien und deren täglichem Einsatz.

Anlage der kurzen Wege

Klimaschutz und Energieeinsparung seien für die Stadtwerke und die Stadt in den kommenden Jahren weiterhin ein bedeutendes Thema, betonte Osswald. Landrat Klaus Michael Rückert ging auf das Gemeinschaftskonzept von Landkreis und Stadtwerke, die Bioabfallvergärungsanlage, ein, die von der neuen Gesellschaft Bioenergie Freudenstadt betrieben wird. "Es sei eine Anlage der kurzen Wege", die im Frühjahr mit einem Tag der offenen Tür vorgestellt werde, so der Landrat. Rückert lobte zudem den bewussten Umgang der Kreisbevölkerung mit Haus- und Sperrmüll. Eine druckfrische Broschüre über die Bioabfallvergärungsanlage stellte Geschäftsführer Rainer Schuler von den Stadtwerken vor.

Die einzelnen Besichtigungsstationen des Energietags waren so aufgebaut, dass sie problemlos mit dem Fahrrad erreicht werden konnten. Bei der Bioabfallvergärungsanlage herrschte großer Andrang. Die Besucher wurden in mehrere Gruppen aufgeteilt und von Udo Großwendt, Geschäftsführer der Bioenergie Freudenstadt, Rainer Schuler und Jörg Schläfer vom Planungsbüro Rytec durch das fast fertige Gebäude geführt.

Dabei erfuhren sie, dass die Anlage für 18 000 Tonnen Bioabfall pro Jahr ausgelegt ist. Das bei der Behandlung des Abfalls erzeugte Gas wird vollständig an die nahegelegene Energiezentrale der Stadtwerke Freudenstadt im Krankenhaus abgegeben, wobei Wärme und Energie an das Krankenhaus, das nahe gelegene Wohngebiet sowie an zwei Firmen im Gewerbegebiet abgegeben werden.

Beim Rundgang diuch die Räume konnte unter anderem das Kernstück der Anlage, der Fermenter, besichtigt werden, in dem Fette, Proteine und Kohlenhydrate der Bioabfälle bei konstant 55 Grad behandelt werden. Bei drei Führungen im Krankenhaus, die Harald Rothfuß von den Stadtwerken leitete, konnte man das Blockheizkraftwerk in der Heizzentrale mit neu installierten Modulen besichtigen.

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